Landwirte aus Stemwede scheitern vor Bundesverwaltungsgericht Stromtrasse darf gebaut werden

Leipzig/Stemwede (WB). Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Mittwoch die Klagen von zwei Landwirten aus Stemwede gegen die geplante Höchstspannungsleitung zwischen Wehrendorf im Kreis Osnabrück und St. Hülfe in Diepholz abgelehnt.

Schon jetzt läuft die vorhandene Stromtrasse bedrohlich nahe an der vorhandenen Wohnbebauung entlang.
Schon jetzt läuft die vorhandene Stromtrasse bedrohlich nahe an der vorhandenen Wohnbebauung entlang. Foto: Michael Nichau

Die Kläger wenden sich gegen den Trassenverlauf, weil ihre Grundstücke von der 33,5 Kilometer langen 380-Kilovolt-Leitung überspannt werden und die Stromtrasse nur zwischen 32 und 50 Metern entfernt von ihren Wohnhäusern verläuft.

Die Kläger sorgen sich um ihre Gesundheit und die Existenz der Höfe. Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass die Planfeststellungsbeschlüsse in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, hier erstellt von der Bezirksregierung Detmold, Bestand haben. Eine fehlerhafte Abwägung der Trassenalternativen liege nicht vor, der Schutz der Gesundheit sei gewährleistet.

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