Nach drei Stunden im kalten Dümmer-Wasser: Ein Mann schwebt kurzzeitig in Lebensgefahr Feuerwehr rettet zwei eingebrochene Eisläufer

Stemwede/Damme (dpa/weh). Der Dümmer ist für viele Stemweder ein nahes und beliebtes Ausflugsziel. Am Sonntagnachmittag kam es in Stemwedes Nachbarschaft, in Damme, jedoch zu einem Einsatz, an den die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr noch lange zurückdenken werden.

Das Foto einer Drohne zeigt die Eisfläche auf dem Dümmer See bei Damme. Zwei Schlittschuhläufer sind am Tag zuvor eingebrochen. Einer der beiden Männer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Das Foto einer Drohne zeigt die Eisfläche auf dem Dümmer See bei Damme. Zwei Schlittschuhläufer sind am Tag zuvor eingebrochen. Einer der beiden Männer wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Foto: dpa

Sie holten bei dichtem Nebel am späten Sonntagnachmittag zwei aus Damme stammende Männer aus dem Eis im Dümmer.

Die Beiden waren am Rande eines Schilfgürtels verunglückt. Rund drei Stunden mussten sie bei der Kälte im Eis ausharren – niemand hatte zunächst ihre Hilferufe gehört.

Einer der Schlittschuhfahrer steckte bis zum Bauchnabel im eiskalten Wasser. Der 51-Jährige war nicht mehr ansprechbar, als die Feuerwehrleute eintrafen. Er wurde mit einer lebensbedrohlichen Unterkühlung in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Ein 46 Jahre alter Mann hatte sich auf einen Ast gerettet und konnte noch mithelfen, den 51-Jährigen zu retten.

Weil der Weg über den Deich nicht mit schweren Feuerwehrfahrzeugen befahrbar war, machten sich vier Kameraden zu Fuß auf den Weg. Insgesamt waren 58 Feuerwehrleute im Einsatz.

Eigentlich ist das Betreten des Dümmers und das Schlittschuhlaufen dort verboten, hieß es aus dem zuständigen Rathaus der Samtgemeinde Lemförde. Dennoch seien das ganze Wochenende über Menschen auf dem Binnensee mit Schlittschuhen unterwegs gewesen, berichtete Ortsbrandmeister Bernd Runnebaum von Dümmerlohausen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag, 24. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Stemwede.

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