Heinz Bergmann wird als treuer Blutspender geehrt 150 Mal beim DRK

Stemwede-Dielingen (WB/ko). Heinz Bergmann aus Drohne hat am Donnerstag im Gemeindehaus in Dielingen beim Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes zum 150. Mal Blut gespendet.

Heinz Bergmann (liegend) hat zum 150. Mal Blut gespendet. Stemwedes DRK-Vorsitzender Kurt Bergatt, Blutspendebeauftragter Reinhold Gralla (rechts) und die freiwillige Helferin Heike Bollhorst sind glücklich, solch treue Spender zu haben.
Heinz Bergmann (liegend) hat zum 150. Mal Blut gespendet. Stemwedes DRK-Vorsitzender Kurt Bergatt, Blutspendebeauftragter Reinhold Gralla (rechts) und die freiwillige Helferin Heike Bollhorst sind glücklich, solch treue Spender zu haben. Foto: Andreas Kokemoor

Für den 66-Jährigen ist dieser Termin eine Selbstverständlichkeit. »Wenn ich einmal in Dielingen aus irgendeinem Grund verhindert war, bin ich nach Wehdem gegangen. Aber die allermeisten Blutspenden habe ich in Dielingen gelassen«, erzählt der Rentner und ehemalige Mitarbeiter des Stemweder Bauhofs. »Ich kann mit meiner Blutspende Menschenleben retten. Außerdem wird mein Blut untersucht. So habe ich eine kleine regelmäßige Kontrolle, ohne großen Aufwand«, sagt Heinz Bergmann. Ihn kennen viele Menschen aus dem Schützenverein, vom Stemweder Pfingstturnier, von der Stemweder Heimatbühne oder vom Fußball-Fan-Club.

Er motiviert immer wieder dazu, selbst zur Blutspende zu gehen. »Zum ersten Mal dabei war ich bei der Bundeswehr in Hamm, wo ich beim Sanitätsbataillon stationiert war«, erzählt Bergmann. »So lange das Blut die Qualitätsmerkmale erfüllt, darf gespendet werden«, sagte Kurt Bergatt, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Stemwede. »Wir haben viele treue Mehrfachspender in Stemwede. Und sie sind es, die die Versorgung von Krankenhäusern tagtäglich mit Blut, sowie Blutbestandteilen und -präparaten für die allgemeine Versorgung von Patienten, sicherstellen«, erklärte Bergatt.

Etwa neun Prozent spenden regelmäßig

Etwa neun Prozent der Bürger, so zeige die Statistik, würden regelmäßig zum Blutspendetermin gehen, ergänzte der Vorsitzende. Der Trend zeige aber, dass mehr Blutspender aufhören, oder irgendwann aufhören müssen, als neue Blutspender nachkommen, berichtete Bergatt.

Der Blutspendebeauftragte Rein­hold Gralla zeigte sich mit der Resonanz am Donnerstag im Gemeindehaus Dielingen zufrieden. 96 Personen zählte Gralla, davon waren zwei Erstspender. Zehnmal war Angelika Seger dabei, 25 Mal besuchten Alexander Skitschko und Olaf Hille die Termine des DRK. »Die Spender in Stemwede schätzen die gute Betreuung durch die ehrenamtlichen Helfer des Ortsvereins«, sagte Kurt Bergatt.

Stolz beim DRK

Er ist stolz auf die positiven Reaktionen, mit denen Besucher immer wieder das DRK Stemwede erfreuen. »Nicht zu vergessen ist die Betreuung im Speisesaal, wo die Blutspender mit einem reichhaltigen Imbiss gestärkt werden«, erzählte Kurt Bergatt.

Auch am Donnerstag haben – neben dem Blutspendeteam des DRK aus Münster – wieder zwölf Ehrenamtliche aus Stemwede Dienst geleistet. Der nächste Blutspendetermin ist am Dienstag, 26. April, in Wehdem.

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