Dominik Greger: »Von Politik habe ich keinen blassen Schimmer« Satire-Fan tritt zur Bürgermeisterwahl an

Stemwede (WB). »Stemwede soll Universitätsgemeinde werden.« Das ist eine von drei satirisch gemeinten Forderungen, mit denen Dominic Greger (34) Bürgermeister von Stemwede werden will. Der Oppenweher kandidiert als Vertreter von »Die Partei« für das höchste politische Amt in Stemwede.

Von Florian Hemann
Die Unterschriften sind keine Satire – sie sind echt. Dominic Greger (links) überreicht Jörg Struckmeier von der Gemeindeverwaltung 171 Namen von Unterzeichnern, die seine Kandidatur für den  Stemweder Bürgermeister-Posten befürworten.
Die Unterschriften sind keine Satire – sie sind echt. Dominic Greger (links) überreicht Jörg Struckmeier von der Gemeindeverwaltung 171 Namen von Unterzeichnern, die seine Kandidatur für den Stemweder Bürgermeister-Posten befürworten. Foto: Florian Hemann

Das »Programm« von Greger ist so klein, dass es der 34-jährige Industrieelektroniker bislang auf seiner Visitenkarte zusammenfassen  kann. Neben der »Forderung nach einer Universität für Stemwede« kann man »den Wunsch nach einem eigenen U-Bahn-Netz in der Gemeinde« finden. Auch solle »der Flughafen Stemwede vor dem in der Bundeshauptstadt fertig werden.« Zudem  ist Greger dafür, »Schwaaten zu trinken, statt Schwarz zu wählen«.

Prominentester Ver­­treter von »Die Partei« ist Ex-»Titanic«-Chefredakteur Martin Sonneborn, der 2014 mit einem deftigen Satire-Programm   ins EU-Parlament gewählt worden war.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS, Lokalteil Stemwede.

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