Frei laufender Schäferhund soll Mischling lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben  Vierbeiner durch Operation gerettet 

Stemwede-Levern (WB). Ein frei umherlaufender Deutscher Schäferhund soll in der vergangenen Woche an der Ecke Hügelstraße/Buchhofstraße in Levern einen kleinen Mischlingshund lebensgefährlich verletzt haben.

Der kleine Mischlingshund ist von einer Tierärztin versorgt worden. Ohne diese ärztliche Hilfe hätte der Mischlingshund nach Angaben seiner Besitzerin nicht überlebt.
Der kleine Mischlingshund ist von einer Tierärztin versorgt worden. Ohne diese ärztliche Hilfe hätte der Mischlingshund nach Angaben seiner Besitzerin nicht überlebt.

 Die Besitzerin des verletzten Tieres (Name ist der Redaktion bekannt) sei mit ihrem angeleinten Hund und ihrem achtjährigen Sohn spazieren gegangen, als plötzlich der Schäferhund um die Ecke gebogen, auf den Mischlingshund zugelaufen und ihm grundlos in den Rücken gebissen habe. »Erst durch lautes Schreien der Besitzerin ließ der Schäferhund von dem kleinen Hund ab und rannte Richtung Kirchplatz davon«, sagte die Hundehalterin der STEMWEDER ZEITUNG.

 Die Besitzerin sei anschließend sofort zur Tierärztin gefahren, die festgestellt habe, dass der Schäferhund die Bauchdecke des kleinen Mischlings durchgebissen hatte. »Ohne tierärztliche Versorgung hätte er nicht überlebt«, sagt die Frau. »Zum Glück ist mein Sohn vor Schreck stehen geblieben. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er vor Sorge um seinen kleinen Hund dazwischen gegangen wäre.«

Da es nicht das erste Mal gewesen sei, dass ein Schäferhund im Ortskern von Levern kleinere Vierbeiner angegriffen habe, möchte die Frau eigenen Angaben zufolge alle Hundehalter warnen. »Sollte jemand einen frei umherlaufenden Schäferhund sehen, möge er sich bitte beim Ordnungsamt der Gemeinde Stemwede melden«, sagte die Frau. Vor einiger Zeit sei vermutlich derselbe Schäferhund auf ihren Sohn zugelaufen und habe ihm ein Kuscheltier aus den Armen gerissen. »Hier auf dem Hügel wohnen mehrere kleine Kinder. Meine größte Angst ist, dass eines Tages ein Kind zu Schaden kommt«, fügt die Hunde-Besitzerin hinzu.

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