Oppenweher veranstalten kleinen und feinen Weihnachtsmarkt rund um die Klus  Krippenspiel stimmt auf Advent ein 

Oppenwehe (WB). Sie bestehen aus zwei Schichten Teig, in deren Mitte ist eine Mandel-Apfelsinenschalen-Füllung und oben drauf kommt eine Zitronenglasur: Das sind Elfriede Büttemeiers Zitronenschnitten.

Von Anna-Lena Wehbrink
Ein Krippenspiel haben die Mädchen und Jungen vor dem Hintergrund des Modells der Oppenweher Klus aufgeführt.
Ein Krippenspiel haben die Mädchen und Jungen vor dem Hintergrund des Modells der Oppenweher Klus aufgeführt.

 Das Gebäck, das beim Oppenweher Adventsmarkt vom Sozialverband verkauft wurde, ist zwar kein typischer Weihnachtskeks, passt aber dennoch geschmacklich wegen den Mandeln gut zur Jahreszeit.

 »Das ist noch ein ganz altes Rezept, das ich 1957 auf der Landwirtschaftsschule gelernt habe. Bisher konnte ich die Zitronenschnitten noch in keinem anderen Rezeptbuch wiederfinden«, erzählt Elfriede Büttemeier.

 Die Oppenweherin ist eine von mehreren Frauen des Sozialverbandes, die in den vergangenen Tagen und Wochen viele Kekse selbst gebacken haben. Im Angebot hatten die Damen auch den allseits beliebten Walnusslikör: »Man setzt ihn im Dezember auf und füllt den Likör ein Jahr später ab. Aber mehr wird nicht verraten«, sagt Büttemeier.

 Das weihnachtliche Flair umwehte beim Adventsmarkt die Oppenweher Klus, die dank der vielen kleinen Lichter im Dunkeln leuchtete. Kein Wunder, dass der Weihnachtsmarkt Jahr für Jahr mehr Resonanz erhält, wie der Vorsitzende des Klusvereins, Hans-Jürgen Lüker, feststellt: »Wir stimmen uns hier auf die schönste Zeit im Jahr ein. Ich denke, das gemütliche Beisammensein ist der Grund, weshalb wir jedes Jahr mehr Besucher verzeichnen.«

 Den Druck vor Weihnachten, noch schnell Geschenke finden zu müssen, setzt sich Lüker nach Möglichkeit nicht aus. Für das kommende Fest habe er teilweise schon welche besorgt.

 Eine Oppenweherin, der Geschenke nicht so wichtig sind, ist Lotti Rossa: »Ich mag Weihnachten. Es ist eine Zeit zum Innehalten. Unter uns Erwachsenen schenken wir uns eh nichts mehr.« Ihr Enkel Jan schätzt vor allem lieb gewonnene Rituale an Weihnachten: »An Heiligabend würfelt meine Familie darum, wer als Erster die Geschenke auspacken kann. Es ist wirklich die schönste Zeit im Jahr.«

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