Aktionen zum Equal Pay Day weisen auf Ungerechtigkeit zwischen Geschlechtern hin Ziel: Lohnlücke schließen

Rahden (WB). Dieser Tag soll aufrütteln: Der Equal Pay Day, der Tag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, markiert symobolisch den Tag, bis zu dem Frauen gratis arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar ganz normal für ihre Arbeit bezahlt werden.

Freuen sich auf den Equal Pay Day: (von links) Martin Wlecke (Gewerbebund Rahden), Dominike Brünn (Dersa Kino), Sebastian Hohn (Optik Hohn), Anke Knost (Friseurteam Husmann-Knost), Bürgermeister Dr. Bert Honsel, Kai Harder (WePeTec Harder), Veronika Dodenhöft (Stoffboutique), Daniela Schafmeier (Hörerlebnis Schafmeier), Jürgen Willner (Optik Hohn), Benjamin Brauns (Dersa Kino), Wirtschaftsförderin Irina Hanke und Heike Krüger (Familien- und Gleichstellungsbeauftragte).
Freuen sich auf den Equal Pay Day: (von links) Martin Wlecke (Gewerbebund Rahden), Dominike Brünn (Dersa Kino), Sebastian Hohn (Optik Hohn), Anke Knost (Friseurteam Husmann-Knost), Bürgermeister Dr. Bert Honsel, Kai Harder (WePeTec Harder), Veronika Dodenhöft (Stoffboutique), Daniela Schafmeier (Hörerlebnis Schafmeier), Jürgen Willner (Optik Hohn), Benjamin Brauns (Dersa Kino), Wirtschaftsförderin Irina Hanke und Heike Krüger (Familien- und Gleichstellungsbeauftragte).

In diesem Jahr wird er in Deutschland am Sonntag, 18. März, veranstaltet. Laut des Statistischen Bundesamts betrug die Lohnlücke zwischen den beiden Geschlechtern in Deutschland gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn für 2016 21 Prozent. Das sind auf das gesamte Jahr gerechnet 77 Tage, deshalb ist das Datum für den Equal Pay Day für 2018 der 18. März. Statistisch gesehen befindet sich Deutschland mit dieser Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Europa auf dem drittletzten Platz.

Viele Einzelhändler beteiligt

In Rahden werden bereits am Mittwoch verschiedene Aktionen erfolgen, die auf den vier Tage später anstehenden Equal Pay Day aufmerksam machen. So bieten mehrere Einzelhändler der Stadt Vergünstigungen an, um für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern einzustehen.

An dieser Aktion beteiligen sich im Einzelnen: BHglich, CBR, Das Buch, Dersa Kino, Diamond Nails Rahden, Die Brille, Eisdiele Ottimo, Friseurteam Husmann-Knost, Hörerlebnis Schafmeier, ModeStyle, Jeans Center, Optik Hohn, Pansing Blumenhaus, Pusteblume, Schuh + Sport Obermann, Stoffboutique Dodenhöft und Wepetec Harder.

Außerdem präsentiert sich der Sozialverband Deutschland (SoVD), Kreisverband Lübbecke, auf dem Wochenmarkt. Die Beteiligten setzen sich für Lohngerechtigkeit ein und verteilen Brötchentüten mit der Aufschrift »Wir Frauen im Sozialverband NRW wollen keine kleinen Brötchen mehr backen«. Zudem haben Rahdener Schulklassen die Lohnlücke thematisiert und stellen ihre Ergebnisse auf dem Markt vor.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.