Rahdener Kalender bringt der Stadtbücherei etwa 1100 Euro – Geld schon investiert Künstler fördern »Leseratten«

Rahden (WB/pbü). Gleich 15 Künstler standen mit ihren Bildern bereit – doch inklusive Deckblatt stand nur Platz für 13 Motive zur Verfügung. »Da haben wir gelost«, erklärt Rainer Benk, Mitinitiator des Rahdener Kunstkalenders. »Die zwei Akteure, deren Motive es diesmal leider nicht in den Kalender geschafft haben, werden auf jeden Fall im kommenden Jahr vertreten sein«, verspricht Benk.

Andrea Meyer, Leiterin der Stadtbücherei (rechts), freut sich über die Spende der Rahdener Künstler um (hinten von links) Gundel Schmidt-Tschech, Klaus-Dieter Döpke, (vorne von links) Hannelore Kühnen und Rainer Benk. Das Geld wurde in Kinder- und Jugendliteratur investiert.
Andrea Meyer, Leiterin der Stadtbücherei (rechts), freut sich über die Spende der Rahdener Künstler um (hinten von links) Gundel Schmidt-Tschech, Klaus-Dieter Döpke, (vorne von links) Hannelore Kühnen und Rainer Benk. Das Geld wurde in Kinder- und Jugendliteratur investiert. Foto: Philipp Bülter

Der Rahdener Kunstkalender, der nun zum dritten Mal veröffentlich worden ist, wurde bislang bereits 330 Mal für den Preis von 9,50 Euro pro Stück verkauft. Wie schon in der Vergangenheit kommt der Erlös der verkauften Exemplare erneut einem guten Zweck zu Gute – in diesem Jahr profitiert die Stadtbücherei.

So soll der Leseboom unterstützt werden

Als Netto-Überschuss erhielt diese nun etwa 1100 Euro – die sofort investiert wurden, wie Leiterin Andrea Meyer verrät: »Wir haben vor allem Kinder- und Jugendbücher gekauft. Ich konnte bestellen, ohne groß haushalten zu müssen – wirklich toll.«

Seit Werken wie »Harry Potter« habe ein neuer Leseboom unter Kindern und Jugendlichen eingesetzt, den es zu fördern gelte, betonte Rainer Benk. Nachdem man in den Vorjahren die Tafel und ein Hospiz unterstützt hatte, folgte nun die Spende für die Stadtbücherei. »Wir fanden das Engagement hier unterstützenswert.«

Benk selbst gestaltete das Bild für den Kalendermonat August. Mit Gabi Döpke-Sieber (Deckblatt des Kalenders), Klaus-Dieter Döpke (Januar), Marion Breuer-Gelbe (Februar), Ronald van Zalk (März), Christin Wiegmann (April), Juhan Wallenberg (Mai), Hannelore Kühnen (Juni), Erika Engel (Juli), Uta Hartmeier (September), Gundel Schmidt-Tschech (Oktober), Friedrich Stork (November) und Monika von Platen-Nimbs (Dezember) beteiligten sich weitere heimische Künstler an der Gestaltung des Kalenders. Die Mannschaft der Hobbymaler sei von Beginn an dieselbe, sagt Benk. Man treffe sich etwa drei- bis viermal im Jahr. Bereits im August starten dann die konkreten Planungen für die vierte Ausgabe des Rahdener Kunstkalenders.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.