Erstes Treffen auf Stadtebene von etwa 80 Bürgern besucht IKEK setzt Schwerpunkte

Rahden (WB/ni). Leitbild und Strategie sind beim ersten Workshop auf Stadtebene zum Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) zusammengetragen worden. 80 bis 90 Bürger sind – nach Angaben von Rahdens Wirtschaftsförderin Irina Jasmin Hanke – in den »Ulmenhof« gekommen, um die Ergebnisse aus den Ortsteilen zusammenzutragen und zu ergänzen.

Der Rahdener Museumshof steht bei den Bürgern ganz oben auf der Prioritätenliste.
Der Rahdener Museumshof steht bei den Bürgern ganz oben auf der Prioritätenliste.

»Alle sieben Ortschaften sind dabei vertreten gewesen«, erläuterte Hanke das Verfahren, das von der Firma »planinvent« geleitet wurde. Sechs Werkstätten auf Ortsebene hatte es zuvor gegeben, an denen sich die Einwohner beteiligt und Ideen eingebracht haben. »Jetzt geht es darum, diese zusammenzufassen und eine Leitlinie für die gesamte Stadt zu entwickeln«, meinte Hanke.

Es ging dabei um die grundlegende Frage »Wo wollen wir im Jahr 2030 stehen?«. So umriss der Planer, was er sich als Perspektive vorstellen würde.

Dabei setzten die Bürger Prioritäten zur Förderung: Museumshof, Innenstadt, Naherholungsgebiete, Mühlen und Bildungseinrichtungen. Vermissen würden sie Einzelhandel und Gastronomie, Freizeitmöglichkeiten und medizinische Versorgung, woraus die Wunschliste eindeutig hervorgeht: Auf Rang eins stehen »mehr Einkaufsmöglichkeiten und Ausbau der Gastronomie«, 2. der Ausbau des Personennahverkehrs, 3. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie der Ausbau der medizinischen Versorgung.

»Genant wurde auch schnelles Internet«, merkte Bauamtsleiter Dieter Drunagel an. Er betonte aber: »Vieles haben wir schon erreicht und vieles ist schon auf den Weg gebracht.« Ziel sei jetzt, die Wünsche der Bürger als Projekte in den Rahmen des IKEK einzupassen. »Denn nur dann können auch Fördermittel beantragt werden.«

In naher Zukunft würden die Ergebnisse weiter konkretisiert. Sie sollen dabei zu Projekten heranreifen. In diesem Prozess soll auch die Jugend einbezogen werden: eine Forderung auf den ersten Rängen seien auch »mehr Angebote für Jugendliche« gewesen.

Ein weiteres Themen- und Jugendforum ist für Dienstag, 13. März, in der Mensa am Schulzentrum geplant. Die Jugendlichen treffen sich um 18 und die Erwachsenen um 19 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung von Handlungsfeldern. Ein weiteres Treffen steht am 10. April an. Abschluss des Projekts soll am 12. Juni sein.

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