Industriegebiet am Bahnhof für Werbegemeinschaft Preußisch Ströhen wichtiges Thema »Erweiterung ist in trockenen Tüchern«

Preußisch Ströhen (WB). Kurz und bündig ist die Jahreshauptversammlung der Preußisch Ströher Gewerbetreibenden im Gasthaus Buschendorf über die Bühne gegangen.

Von Anja Schubert
Für den Vorstand der Preußisch Ströher Werbegemeinschaft mit Jens Schubert (von links), Ulrich Bruns, Joachim Thielemann, Hartmut Cording, Anja Sandmann, Mario Holste, Frank Tessmer, Wolfram Kölling, Hans Junchen und Klaus Buchholz haben die Erweiterung des Industriegebietes und die Ausweisung von Baugebieten oberste Priorität für die Zukunftsfähigkeit der Ortschaft.
Für den Vorstand der Preußisch Ströher Werbegemeinschaft mit Jens Schubert (von links), Ulrich Bruns, Joachim Thielemann, Hartmut Cording, Anja Sandmann, Mario Holste, Frank Tessmer, Wolfram Kölling, Hans Junchen und Klaus Buchholz haben die Erweiterung des Industriegebietes und die Ausweisung von Baugebieten oberste Priorität für die Zukunftsfähigkeit der Ortschaft. Foto: Anja Schubert

Vorsitzender Hans Junchen gab zunächst einen Überblick über die zahlenmäßigen Entwicklungen: »Die 60 Mitgliedsbetriebe stellen etwa 550 Arbeitsplätze.« Die Einwohnerzahl sei mit 1828 weiter rückläufig. »Das ist in allen Außenortschaften derzeit so, lediglich Kleinendorf verzeichnet ein starkes und Rahden ein leichtes Plus.«

Freudig stellte Hans Junchen in seinem Rückblick heraus, dass man mit Jens Buschendorf und Uli Bruns Abnehmer für die Weihnachtsmarkthütten gefunden hätte. Diese habe man nach Abgabe des Weihnachtsmarktes an das Gasthaus Buschendorf nicht mehr benötigt.

Präsentation der Werbefläche ist jetzt durchgeführt worden

Da die Vereinskasse es zulasse, wurde angeregt, über eine ansprechende Weihnachtsillumination im Ortskern nachzudenken. »Es müssen keine Sterne sein, LED-Ketten in den Bäumen könnten auch schön sein«, griff der Vorsitzende einen Vorschlag von Ortsvorsteherin Bianca Winkelmann auf. Winkelmann war an diesem Abend verhindert und ließ ihren politischen Lagebericht vom Vorsitzenden verlesen. Erfreulich sei es, so hieß es darin, dass die Erweiterung des Industriegebietes am Preußisch Ströher Bahnhof in »trockenen Tüchern« sei. Die Stadt habe Ende 2017 die etwa 1,8 Hektar große Fläche erworben, die Vermarktung könne beginnen. Beim Ortstermin mit Vertretern der Werbegemeinschaft, der Ortsvorsteherin und Landtagsabgeordneten sowie der Wirtschaftsförderin der Stadt Rahden sei jetzt die Präsentation der neuen Werbefläche durchgeführt worden. Eines der sechs Grundstücke sei bereits verkauft, sagte Junchen. Der Name des Investors werde seitens der Stadt noch unter Verschluss gehalten.

Auch die Erschließungsarbeiten sollten in diesem Frühjahr beginnen. Die Suche nach Ausgleichsflächen, um eine Bebauung des nördlichen Ortskernes »Am Alten Diek« gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus zu ermöglichen (wir berichteten), soll in diesem Jahr voranschreiten. Winkelmann regte zudem an, ein Werbekonzept für die Ortschaft zu erarbeiten. Ein Gedanke, den die Gewerbetreibenden in nächster Zeit aufgreifen wollen.

Windvorranggebiet Filger Bruch ist vom Tisch

Die Diskussion um das Windvorranggebiet Filger Bruch sei dank der neuen Landesregierung vom Tisch, gab Junchen weiter bekannt. »Ob neue Gebiete irgendwann kommen, kann keiner sagen. Wenn ja, soll jedoch einwohnerfreundlicher geplant werden.«

Zudem sei der Landesentwicklungsplan in seiner alten Form kein Thema mehr, es dürften daher auch in Ortschaften unter 2000 Einwohnern wieder Baugebiete ausgewiesen werden, informierte Junchen die Versammlungsteilnehmer.

Reibungslos verliefe die Nutzung des HUGO-Internets, die letzten Anschlüsse seien mittlerweile ans Netz gegangen.

Nächste IKEK-Zusammenkunft ist am 20. Februar

Junchen erinnerte zudem daran, dass die nächste IKEK-Zusammenkunft, bei der die Ergebnisse aller Ortschaften zusammengetragen werden, für Dienstag, 20. Februar im Gasthaus Buschendorf geplant ist.

Auch die Wahlen gingen schnell über den Tisch. Denn für Frank Tessmer (2. Vorsitzender), Joachim Thielemann (1. Geschäftsführer) und Anja Sandmann (1. Kassiererin) hieß es Wiederwahl.

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