Vor allem Haushaltsgeräte und Geldspenden werden benötigt Nach Brand: Rahdener Verein hilft Familie

Stemwede/Rahden (WB/mama). Wie es sich anfühlt, mit nichts als den Kleidern am Leibe obdachlos auf der Straße zu stehen, das erleben dieser Tage nicht nur Flüchtlinge. Auch eine Mutter und ihre vier Kinder aus Wehdem ereilte dieses Schicksal.

Die Brandruine an der Alten Dorfstraße. Die Bewohnerin und ihre vier Kinder haben nun keinen Besitz mehr.
Die Brandruine an der Alten Dorfstraße. Die Bewohnerin und ihre vier Kinder haben nun keinen Besitz mehr. Foto: Andreas Kokemoor

Vergangenen Mittwoch wurde ihre Wohnung in der Alten Dorfstraße in Wehdem durch einen zweifachen Brand unbewohnbar; sämtliche Besitztümer wurden zerstört (wir berichteten).

Die Familie ist vorerst bei einem Bekannten untergekommen. Dort wohnen somit jetzt acht Personen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Das Schicksal der Mutter und ihrer Kinder berührte viele Menschen. Nachdem der Rahdener Verein »Rahden hilft« Kontakt zu der Frau aufgenommen und am Donnerstag einen Aufruf über Facebook gestartet hatte, brach bereits am Freitagvormittag nach Angaben des Vereins eine Welle der Hilfsbereitschaft los. Möbel, Matratzen, Kleidung, Schulbedarf, Lebensmittel und weitere Sachspenden seien gebracht worden.

»Am Samstag waren wir eine Gruppe von 18 Leuten, um all die Kleiderspenden zu sortieren«, berichtete Bernd Rieke, Vorstandsmitglied von »Rahden hilft«, am Sonntag im Gespräch mit dieser Zeitung. Kleidung und Schulsachen habe man nun genug, sagte Rieke. Ebenso Handtücher und Bettwäsche.

Was jetzt benötigt wird, sind laut Rieke Haushaltgeräte wie Staubsauger und besonders Geldspenden. Unter Telefon 0 57 71-60 80 02 können sich Spender melden.

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