Arbeiten haben begonnen – drei weitere Praxen im Dachgeschoss Abriss schafft Platz für das neue Gesundheitszentrum

Rahden (WB). Die Abbrucharbeiten an der Ecke Hohe Mühle/Feldstraße in Rahden haben begonnen. »Wir freuen uns, denn der Abriss ist ein Stück weit der Startschuss für das zukünftige Gesundheitszentrum, das hier entstehen soll«, sagte Bürgermeister Bert Honsel.

Von Arndt Hoppe
Ulf Müller (Geschäftsführer Schumacher), Bauamtsleiter Dieter Drunagel, Bürgermeister Bert Honsel und Architekt Ralf Lenk zeigen den Plan des zukünftigen Gesundheitszentrums. Das Gebäude Ecke Hohe Mühle/Feldstraße muss dafür weichen
Ulf Müller (Geschäftsführer Schumacher), Bauamtsleiter Dieter Drunagel, Bürgermeister Bert Honsel und Architekt Ralf Lenk zeigen den Plan des zukünftigen Gesundheitszentrums. Das Gebäude Ecke Hohe Mühle/Feldstraße muss dafür weichen Foto: Arndt Hoppe

Interessenten

Zu den möglichen Mietern wollten sich aber weder die Stadt Rahden noch der Geschäftsführer des Investors, dem Unternehmen Carl Schumacher aus Wolfenbüttel, äußern, da die Verträge noch nicht verbindlich abgeschlossen seien. Wie die RAHDENER ZEITUNG berichtete, gehören zu Interessenten neben den Allgemeinmedizinern Karin Hocher und Jens Gottfriedsen die Gynäkologie-Praxis Wahidi/Nellissen, eine Ärztin aus dem Krankenhaus Rahden sowie die Apothekerin Kerstin Blaue. Im Gespräch sind nach Informationen dieser Zeitung auch ein Kardiologe aus Osnabrück, eine Fußpflege-Praxis und ein Sanitätshaus.

Glauben an den Erfolg

Ulf Müller vom Investor wies darauf hin, dass inzwischen auch der Ausbau des Dachgeschosses des Gebäudes geplant sei. »Das heißt, dass wir entgegen den bisherigen Plänen Platz für drei weitere Praxen haben werden, für die wir auch mögliche Mieter suchen.« Der Wolfenbütteler zeigte sich dabei durchaus zuversichtlich. »Wir glauben noch mehr an den Erfolg dieses Projektes als manch anderer«, sagte Müller. »Wir machen so etwas bundesweit. Unter anderem haben wir in unserer Heimatstadt Wolfenbüttel die Projekte Ärztehaus und Kulturbahnhof erfolgreich umgesetzt.« Gern arbeite sein Unternehmen mit regionalen Firmen zusammen.

Regionale Handwerker gefragt

Aus der Region ist auch der ausführende Architekt Ralf Lenk. Der Gehlenbecker stellte gestern erstmals die Zeichnungen für das zukünftige Gebäude öffentlich vor. »Wenn auch das Dachgeschoss ausgebaut wird, stehen insgesamt zehn Nutzeinheiten zur Verfügung. Die Fläche beträgt etwa 400 Quadratmeter pro Etage.« Da es sich um einen privaten Investor handele, würden die Arbeiten gewerkeweise ausgeschrieben. »Auf diese Weise haben regionale Handwerksbetriebe eine Chance, sich darauf zu bewerben.«

Ziel: Fertigstellung Ende 2017

Wie Bauamtsleiter Dieter Drunagel sagte, ist der Bauantrag beim Kreis gestellt. »Während der Genehmigungsphase erfolgen noch Abstimmungen und Detailplanungen statt, so dass der Bau nach der Genehmigung schnellstmöglich beginnen kann.«

»Unser Ziel für die Fertigstellung des Gesundheitszentrums ist Ende 2017, auch wenn so etwas immer von vielen Faktoren abhängt«, sagte Ulf Müller.

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