Bäckerei Schmidt zieht mit in die Filiale ein – Im ehemaligen Pansingschen Haus ist weiter ein Bistro geplant Netto öffnet am 20. Oktober

Von Elke Bösch

Rahden (WB). Ab dem 20. Oktober können die Rahdener im neuen Netto-Markt einkaufen. An diesem Tag öffnet der Discounter im Fachmarktzentrum an der Weher Straße.

Der Netto-Markt wird am 20. Oktober in Rahden eröffnen. Noch sind besonders im Außenbereich Arbeiten zu erledigen. Aber danach sind alle großen Flächen im Fachmarktzentrum vermarktet. Lediglich  ein Betreiber für das Bistro fehlt. Aber es gibt Interessenten.
Der Netto-Markt wird am 20. Oktober in Rahden eröffnen. Noch sind besonders im Außenbereich Arbeiten zu erledigen. Aber danach sind alle großen Flächen im Fachmarktzentrum vermarktet. Lediglich ein Betreiber für das Bistro fehlt. Aber es gibt Interessenten. Foto: Elke Bösch

Das hat am Montag auf Anfrage der RAHDENER ZEITUNG die Presseabteilung von Netto mitgeteilt. »Das Unternehmen wird an diesem Standort zwölf Mitarbeiter beschäftigen. Die Verkaufsfläche beträgt etwa 800 Quadratmeter«, teilt Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount, weiter mit. Wie bereits von Karsten Schmidt angedeutet, zieht die heimische Bäckerei mit einer Filiale in den Vorkassenbereich ein. Damit behält das Unternehmen drei Verkaufsstellen in Rahden. Bekanntlich wird es im neuen Aldi keine Bäckerei mehr geben.

»Unseren Kunden stehen 90 Parkplätze zur Verfügung. Die geplante Netto-Filiale entspricht auch unserem modernen Konzept, das eine große Waren-Auswahl in der Discountlandschaft ebenso beinhaltet wie ein ausgewogenes Verhältnis von Marken- und Eigenmarkenanteil sowie einen Schwerpunkt auf frischen, regionalen Lebensmitteln legt«, erläutert Stylianou. »Netto möchte eine qualifizierte Nahversorgung für die Rahdener Bürger bieten.«

Netto Marken-Discount gehöre mit etwa 4170 Filialen, fast 73.000 Mitarbeitern, wöchentlich 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 12 Milliarden Euro zu den führenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche, erläutert Christina Stylianou.
Mit dem Einzug von Netto endet eine fast unendliche Geschichte. Denn bevor der Diepenauer Unternehmer Gerd Hemmerling als Investor gewonnen werden konnte, drohte aus diesem Komplex eine Bauruine zu werden. Jetzt sind nur noch die Flächen, die ehemals von der Bäckerei Klasing beziehungsweise der Fleischerei Engelke genutzt worden sind, frei. In diesem Gebäude bietet jetzt KIK im ehemaligen Lidl-Bereich sein Sortiment an. Hemmerling ist sicher, dass es für diesen kleineren Bereich Lösungen gibt. »Wir sind dabei, mit Interessenten zu sprechen, aber die Nutzung muss passen.«

Erfolgsversprechende Gespräche führt Hemmerling beziehungsweise sein Berater Jelde van Mark über die Zukunft des ehemaligen Pansingschen Hauses. »Auf jeden Fall soll in diesem Objekt ein Bistro einziehen, das auch von den Besuchern des Dersa Kinos auf der anderen Straßenseite genutzt werden kann. Da Hemmerling das Gesamtprojekt »Fachmarktzentrum« abschließen möchte, hofft er, dass ein Betreiber für diesen gastronomischen Betrieb sogar noch im Oktober gefunden werden kann.

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