15 Monate nach dem ersten Spatenstich sind Rohbau und Dach des neuen Gebäudes fertiggestellt  Gemeinde feiert Richtfest des Bethauses 

Varl (WB). Auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte Hanau in Varl ist ein neues großes Gebäude entstanden: 15 Monate nach dem Baubeginn hat die Freie evangelische Gemeinde Rahden (FEG) jetzt die Fertigstellung des Rohbaus und des Dachs gefeiert.

Von Maresa Schmalgemeier
Das neue Bethaus inmitten des Varler Ortskerns ist auf dem Weg der Fertigstellung. Es wird die Heimat der Freien evangelischen Gemeinde Rahden (FEG) und ist weitgehend in Eigenleistung erstellt worden. Hier hat früher die Gaststätte Hanau gestanden.
Das neue Bethaus inmitten des Varler Ortskerns ist auf dem Weg der Fertigstellung. Es wird die Heimat der Freien evangelischen Gemeinde Rahden (FEG) und ist weitgehend in Eigenleistung erstellt worden. Hier hat früher die Gaststätte Hanau gestanden.

 Mitte März 2014 hatten die Arbeiten für das neue Bethaus begonnen. Am vergangenen Samstag konnte Artur Pfeif, Vorsitzender der FEG, die Gemeindemitglieder, Freunde und Bekannte zum Richtfest willkommen heißen.

 Er dankte hierbei all den freiwilligen Arbeitern, die im vergangenen Jahr oft nach Feierabend auf der Baustelle geholfen hatten. Die Gemeinde errichtet ihr neues Gebäude fast vollständig in Eigenleistung.

 Pfeif rechnete es den Nachbarn hoch an, dass sie angesichts der Lärmbelastung durch die Bauarbeiten so viel Geduld gezeigt hätten. Für ihn – und dies betonte er besonders – stehe fest, dass dieses Projekt nur durch den Segen Gottes so gut habe anlaufen können. Artur Pfeif zitierte den Bibelvers: »Wo der Herr nicht das Haus baut, da arbeiten umsonst, die daran bauen.«

Keine nennenswerten Bauverzögerungen

 Es habe während der bisherigen Bauzeit keine nennenswerten Verletzungen oder Bauverzögerungen gegeben, resümierte der Vorsitzende. Weil das Wetter die meiste Zeit recht gut gewesen sei, hätten die Helfer in der vergangenen Woche das Dach errichten können. Fertiggestellt und eingeweiht werden soll das Bethaus in etwa einem Jahr.

 Nach der Rede des Vorsitzenden konnten sich die Gäste an dem aufgebauten Buffet bedienen, heiße Getränke genießen und sich auch einen fünfminütigen Film über den Bau des Hauses in einem der Nebenräume ansehen. In dem Video wurde gezeigt, wie der Rohbau vom ersten Spatenstich an Stein für Stein Gestalt angenommen hatte.

 »Es ist schön, dass ihr, ihr Varler Bürger, uns so nett aufgenommen habt«, richtete Pfeif am Ende des Kurzfilms Worte an die Bürger der Ortschaft. Immerhin war das – mittlerweile abgerissene – traditionsreiche Gasthaus Hanau stets eine prägende Einrichtung im Ortskern gewesen. Doch jetzt freuen sich die Varler, dass es an dieser markanten Stelle wieder ein neues Haus gibt, das die Gemeinde mit Leben erfüllen will. Vor drei Jahren wurde die FEG als eine Tochtergemeinde der Evangelisch-Freikirchlichen Bürgergemeinde Rahden e.V. gegründet. Sie zählte zu jener Zeit 48 Mitglieder. Diese Zahl sei mittlerweile auf 71 angestiegen.

 Die Räumlichkeiten in der Straße »Am Freibad« in Rahden seien nicht ausreichend gewesen, weshalb man das Projekt in Varl geplant habe, hieß es. Zukünftig soll das Bethaus nicht nur Ort für Gottesdienste und Versammlungen sein, sondern auch für die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins dienen. Zusätzlich wird es auch einen Konferenzraum, ein Zimmer mit einer Küchenzeile sowie zahlreiche Nebenräume geben. Damit kann das Haus auch für Schulungen oder private Veranstaltungen der Mitglieder genutzt werden.

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