Kassiererin mit einer Pistole bedroht  Täter raubt Tankstelle aus 

Rahden (Wb/bös). Ein Räuber hat am Dienstagmorgen die Aral-Tankstelle an der Lemförder Straße in Rahden überfallen. Er bedrohte die Angestellte, die sich allein im Kassenraum aufhielt, mit einer Pistole und forderte Geld.

Vor etwa zehn Jahren überfiel schon einmal ein Räuber diese Tankstelle. Der Täter kam damals am zweiten Weihnachtstag, schlug den Inhaber nieder, sperrte ihn in ein Lager und entkam mit Geld.
Vor etwa zehn Jahren überfiel schon einmal ein Räuber diese Tankstelle. Der Täter kam damals am zweiten Weihnachtstag, schlug den Inhaber nieder, sperrte ihn in ein Lager und entkam mit Geld.

 Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß mit der Beute. Besonders dreist. Schräg gegenüber des Tatorts befindet sich eine Polizeiwache. Die 48-jährige Kassiererin blieb bei dem Überfall unverletzt. Die Polizei löste sofort eine Fahndung nach dem Räuber aus.

 Nach bisherigen Ermittlungen der Beamten hielt sich der etwa 30 Jahre alte und etwa 1,75 Meter große Mann zunächst auf dem Tankstellengelände auf. Gegen 9 Uhr betrat er den Verkaufsraum und verhielt sich – wie das Opfer schilderte »betont unauffällig«. Der Räuber habe die Kassiererin um zwei Zigarettenpackungen gebeten. Die Frau drehte sich um, um die Schachteln aus dem Regal zu nehmen und blickte – als sie sich wieder dem Verkaufsraum zuwandte – plötzlich in die Mündung einer Waffe.

 Als der Unbekannte daraufhin das Geld aus der Kasse forderte, händigte die Frau ihm einige Scheine aus. Anschließend steckte der Mann Waffe und Beute ein und verließ das an der Ecke zur Schulstraße gelegene Tankstellengelände in nordwestliche Richtung. Die 48-Jährige schilderte den Beamten später, dass der Räuber eine dunkelgraue oder dunkelblaue Jeanshose und eine schwarze Jacke trug. Außerdem hatte er eine Kapuze über den Kopf gezogen.

 Mit Streifenwagen nahm die Polizei die Fahndung nach dem Flüchtigen auf. Auch niedersächsische Kollegen beteiligten sich. Bis zum Mittag fand sich jedoch keine Spur des Täters. Hinweise werden unter Telefon 0571/88660 erbeten.

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