Aktuelle Projekte der Touristik Preußisch Oldendorf Kurort will Attraktivität 2018 weiter steigern

Preußisch Oldendorf (WB). Nach einigen Jahren stetiger Steigerungen hat die Preußisch Oldendorfer Touristik 2017 leichte Einbußen verzeichnet . Touristik-Leiter Christian Streich blickt aber trotzdem zuversichtlich auf das kommende Jahr.

Der Wiehenturm, Preußisch Oldendorfs beliebter Aussichtsturm mit Blick über das Wiehengebirge, hat im Laufe des Jahres neue Handläufe bekommen. Kostenpunkt 13 880 Euro.
Der Wiehenturm, Preußisch Oldendorfs beliebter Aussichtsturm mit Blick über das Wiehengebirge, hat im Laufe des Jahres neue Handläufe bekommen. Kostenpunkt 13 880 Euro. Foto: Kai Wessel

So darf die Stadt Preußisch Oldendorf 2018 mit einer Kurortehilfe in Höhe von 184.995 Euro rechnen. 2017 waren es 178.613 Euro, 2016 nur 179.979 Euro. »Die erneute Erhöhung um etwa 6400 Euro ist auf die ausgezeichnete Entwicklung der Übernachtungszahlen des Jahres 2016 zurückzuführen«, erklärt Streich.

Aussichtsturm wurde saniert

Außerdem konnte in diesem Jahr der Aussichtsturm Wiehenturm saniert werden. Dabei wurden mehr als 120 Meter Handläufe sowie Pfosten ausgetauscht. Der Touristik-Leiter verweist darauf, dass die Touristik bei Gesamtkosten von 13.880 Euro einen Zuschuss in Höhe von 7353 Euro über den Natur- und Geopark Terra-Vita verzeichnen konnte.

Zudem wurde 2017 an einem Zukunftsprojekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe gearbeitet: »Freiraumtherapie im Kontext der Stadt (Bad der Sinne)«. Dazu traf sich der Arbeitskreis »Runder Tisch Tourismus« mehrfach mit dem Touristikverein Bad Holzhausen. »Der Fokus ist auf eine attraktivere Gestaltung des Sonnenweges entlang der Bahn in Bad Holzhausen gerichtet, um Patienten des Gesundheitszentrums Holsing Vital für einen Besuch der Kurparkanlagen zu motivieren«, erläutert Christian Streich.

Außerdem wurden Fördermöglichkeiten mit dem Kreis Minden-Lübbecke erörtert. Auch in Gesprächen mit dem Heilbäderverband NRW sei auf das Projekt »Bad der Sinne« eingegangen worden, sagte Christian Streich.

»Gesundheitstourismus 4.0«

Darüber hinaus habe sich Holsing Vital zusammen mit der städtischen Touristik im Rahmen des EFRE-Projektes »Gesundheitstourismus 4.0« beim Tourismus NRW mit zwei Gesundheitsangeboten für eine Innovationsberatung beworben (»Gesunder Rücken« und »Gesundheitsförderung durch Selbstmotivation«). Beide Bewerbungen wurden für jeweils eine Vor-Ort-Beratung ausgewählt. Diese kostenlosen professionellen Beratungen durch verschiedene Institutionen seien für das erste Quartal 2018 vorgesehen, teilte Christian Streich mit. »Sie sollen zur Optimierung des Angebotes beitragen.«

Ebenfalls im Rahmen des Projektes »Gesundheitstourismus 4.0« haben sich Holsing Vital und die städtische Touristik um die Ausrichtung eines Workshops zum Thema »Digitale Kurkarte« beworben.

»Zukunftsfit Wandern«

Ein weiteres Projekt im Tourismus-Bereich heißt »Zukunftsfit Wandern«. Es befasst sich mit der Struktur des Wanderwegenetzes mit dem Deutschen Wanderverband. Bei entsprechenden Beratungen wurde die städtische Touristik von örtlichen Wanderinstitutionen unterstützt. An einem Workshop zum Thema im Haus des Gastes Bad Holzhausen beteiligten sich neben den für den Wandertourismus zuständigen Personen auch acht Gästebetriebe. Ziel des Projektes ist neben intakter Infrastruktur mit Wegekennzeichnung auch Qualitätsgastgeber für die Thematik »Wanderbares Deutschland« zu finden. Im Frühjahr 2018 soll im Rahmen des Projektes mit der neuen Ausschilderung begonnen werden.

Christian Streich verwies außerdem darauf, dass sich die Preußisch Oldendorf Touristik zusammen mit Holsing Vital an einer Online-Kurort-Befragung des Magazins »Focus« teilgenommen habe. »Aus 352 Kurorten in Deutschland hat es Preußisch Oldendorf unter die 79 veröffentlichten Orte geschafft und wird im Magazin Focus-Gesundheit Dezember/Januar als führender Kurort beziehungsweise Heilbad genannt.«

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