Saisonstart an der Minigolfanlage in Preußisch Oldendorf: Carola und Willi Schmidt aus Espelkamp geben Tipps So fällt der Ball ins Loch

Preußisch Oldendorf(WB). Die Minigolfanlage in der Oldendorfer Schweiz ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. »Endlich«, sagen Carola und Willi Schmidt aus Espelkamp. Sie spielen seit 30 Jahren Minigolf und kennen die kniffligen Bahnen in der Nähe des Waldfreibades aus dem effeff. Auf ging’s zur ersten Runde nach der Winterpause.

Von Kai Wessel
Sie lieben Minigolf: Willi und Carola Schmidt haben nach der Winterpause die erste Runde auf der Anlage in der Oldendorf Schweiz gespielt.
Sie lieben Minigolf: Willi und Carola Schmidt haben nach der Winterpause die erste Runde auf der Anlage in der Oldendorf Schweiz gespielt. Foto: Kai Wessel

Selbst gebastelte Schläger, Trikots mit Namen und ein kleiner Koffer mit 18 verschiedenen Bällen: Sind hier etwa Profis am Start? »Nein!« Carola Schmidt lacht und erklärt: »Früher haben wir schon mal an Turnieren teilgenommen. Aber bei uns klappt auch nicht immer alles.« Worauf muss man achten? »Auf die richtige Schlägerhaltung«, sagt Willi Schmidt. »Aufs Zielen«, sagt Carola Schmidt. Und ja nicht den Schläger verreißen, ergänzt die 52-Jährige. Sie hat auch im Urlaub Spaß am Minigolfen – ob am Bodensee oder auf Sylt. »Und das, obwohl mein Mann fast immer gewinnt.«

Die Oldendorfer Anlage, deren Bahnen seit vielen Jahren von Heidi Wesemann gepflegt werden, ist die Lieblingsanlage von Willi Schmidt: »Sie hat keine Phantasie-Hindernisse, ist super in Schuss und entspricht dem Standard. Es ist die beste Anlage im ganzen Kreis.«

Vier Bahnen in Serie mit einem Schlag

Auf der besten Anlage des Kreises hat Willi Schmidt zunächst nicht seinen besten Tag erwischt – Trainingsrückstand. »Im Winter spielen wir Darts«, entschuldigt er minimale Schwächen beim Abschlag. Während seine Ehefrau gleich vier Bahnen in Serie mit einem Schlag abhakt, hat Willi Schmidt besonders an den kniffligen Bahnen 5 und 6 einige Mühe. »Was ist los, Chef?«, fragt Carola Schmidt. Diese freundliche Aufmunterung hilft. Nachdem Bahn 9 mit dem Fangnetz gemeistert ist, kommt Willi Schmidt besser in Schwung.

Seine Frau hingegen zeigt an Bahn 11, wo der Ball über zwei Rampen in einen sandigen Auffangbehälter muss, ungewohnte Schwächen – sechs Schläge, der Vorsprung schmilzt. Einen Trick verrät das Ehepaar an Bahn 16, wo das Loch auf einer Anhöhe zwischen zwei metallenen Halterungen liegt. »Statt von unten direkt aufs Loch zu zielen, kann man die Bande oben nutzen.« Wer genau hinschaue, könne hilfreiche Markierungen an vielen Banden entdecken. Am Ende der Runde liegt Willi Schmidt vorne. Unter dem Strich stehen bei ihm 37, bei ihr 39 Schläge. Während Carola Schmidt acht Bahnen mit einem Schlag meisterte, waren es bei ihm sieben. »Hm«, überlegt das Ehepaar: »Das geht noch besser.«

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