Polizei setzt Hunde und Pfefferspray ein – Termin verbreitete sich über soziale Medien Tumult vor Wohnhaus: 100 ungebetene Gäste randalieren

Porta Westfalica (dpa). Ein Videoabend unter Jugendlichen ist am Samstag gesprengt worden. Bis zu 100 Menschen versammelten sich vor dem Haus.

Die Kunde von der Privatparty einer 16-Jährigen in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) soll sich über soziale Medien verbreitet haben, teilte die Polizei am Montag mit. Statt nur weniger geladener Freundinnen seien Dutzende ungebetene Gäste aufgetaucht, mit denen es zu einem Streit vor dem Haus kam. Die Gastgeberin rief um kurz vor Mitternacht die Polizei zur Hilfe.

Glasflaschen und Böller fliegen

Beim Eintreffen eines Streifenwagens rotteten sich 80 bis 100 junge Menschen vor dem Haus zusammen. Aus der Menge seien Glasflaschen und Böller geworfen worden. Auch wüste Beschimpfungen richteten sich gegen die Polizisten. Sieben weitere Streifenwagenbesatzungen, Pfefferspray sowie Hunde seien zum Einsatz gekommen, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Randalierer zwischen 14 und 22 Jahren

51 Platzverweise sprach die Polizei gegen die ungebetenen Gäste im Alter von 14 bis 22 Jahren aus. Viele weitere seien durch anliegende Gärten geflohen. Die Gastgeberin hatte nicht selbst öffentlich zu der Privatparty geladen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die genauen Hintergründe zum Tumult und der Verbreitung des Termins werden noch genauer ermittelt.

Kommentare

Wie kann man nur so besch... sein! Ich hoffe doch sehr, das der Polizeieinsatz bezahlt werden muß.

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