Kleinere Einrichtungen sollen aufgelöst werden Bundeswehrgelände soll Notunterkunft werden

Detmold/Minden (WB). Die Bezirksregierung Detmold hat am Mittwoch angekündigt, auf dem Bundeswehrgelände »Gut Denkmal« in Minden eine Notunterkunft für 800 bis 1000 Asylsuchende einzurichten.

Die Entscheidung, »Gut Denkmal« als Landesnotunterkunft zu nutzen, ist nach Angaben der Bezirksregierung im Einvernehmen mit der Stadt Minden erfolgt.
Die Entscheidung, »Gut Denkmal« als Landesnotunterkunft zu nutzen, ist nach Angaben der Bezirksregierung im Einvernehmen mit der Stadt Minden erfolgt. Foto: Archiv

»Die Unterkunft soll nach Abschluss der Planungen und Umbauarbeiten schnellstmöglich den Betrieb aufnehmen. Das wird voraussichtlich im ersten Quartal 2016 geschehen, heißt es.

Der Standort solle dazu dienen, kleinere Landesnotunterkünfte im Kreis Minden-Lübbecke – und auch die in Minden-Häverstädt – »schrittweise in diese Einrichtung zu überführen und sie anschließend aufzulösen«. 

Im Kreis gibt es derzeit vier Notunterkünfte: in Bad Oeynhausen (210 Plätze), Lübbecke (300 Plätze), Minden-Häverstädt (300 Plätze) und Porta Westfalica (295 Plätze). 

Die Bezirksregierung hatte die Liegenschaft an der Zähringer Allee am 20. Oktober von der Bundeswehr übernommen. Die in Minden stationierten Pionierkräfte hatten die Anlage dafür geräumt. Die Bundeswehr stellt die Anlage im Rahmen der Amtshilfe zur Verfügung. Die Notunterkunft soll zunächst für ein Jahr betrieben werden.

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