Stadtschüler präsentieren Aladin und die Wunderlampe Einfach zauberhaft

Lübbecke (WB). Wenn von einem Flaschengeist die Rede ist, fällt vielen sofort der dienstbare Geist aus der Wunderlampe ein, der jeden Befehl zeitnah erfüllt. In der Aula der Stadtschule konnte das Publikum jetzt das Stück »Aladin« sehen, eines der bekanntesten Märchen aus 1001 Nacht.

Von Silke Birkemeyer
Ein Märchen aus 1001 Nacht in der Stadtschule: Aladin (2. von links, Christos Kouli-Polydorou) und seine Freunde singen ein Lied.
Ein Märchen aus 1001 Nacht in der Stadtschule: Aladin (2. von links, Christos Kouli-Polydorou) und seine Freunde singen ein Lied. Foto: Silke Birkemeyer

»Dieses Märchen soll euch zerstreuen und Groß und Klein erfreuen« – mit diesen Worten begann die Vorstellung in der Aula. Nach einer internen Premiere für die unteren Stufen und einer Vorstellung für Viertklässler waren Eltern und Großeltern eingeladen, die zauberhafte Welt und die unglaubliche Geschichte des kleinen Aladin anzusehen.

Mit einer farbenfrohen und aufwändigen Kulisse, schönen Kostümen und orientalischen Klängen hatte Susanne Schräder-Mährlein, Musiklehrerin und Leiterin der Musical-AG, einen wunderbaren Rahmen für die 90-minütige Aufführung geschaffen. Die Schüler der 6d und des Kurses »Darstellen und Gestalten« aus der 8. Jahrgangsstufe hatten seit Beginn des Schuljahres an Interpretation und Präsentation des Märchens gearbeitet. »Die letzten Wochen haben wir richtig viel geprobt und an den Details gearbeitet«, sagte Susanne Schräder-Mährlein.

Rolle mit viel Herz gespielt

Umso größer war die Erleichterung bei der Pädagogin, dass die Aufführung auf positive Resonanz stieß. Lag es an Christos Kouli-Polydorou, der mit schelmischer Leichtigkeit den Aladin gab? Der Schüler spielte seine Rolle mit viel Herz. Schließlich galt es, das Herz der reizenden Prinzessin Fatima (Hilda Mahmoud) zu erobern, der Tochter des gütigen Sultans (mit Autorität und Würde gespielt von Elina Poljo).

Als äußerst hilfreich erwies sich für Aladin der Dschinn aus der Wunderlampe, sehr dienstbeflissen gespielt von Tilmann Knoop. Dank ihm gelingt es dem Jungen, die Bedingungen des Sultans zu erfüllen: »Nur ein Mann edler Abstimmung darf meine Tochter heiraten«, hatte der Sultan während der Audienz im Palast gesagt. Edel, ehrlich, rechtschaffen und freundlich – mit diesen Anforderungen hatte Aladin kein Problem. Für das Thema Reichtum und den neu zu bauenden Palast benötigte er dann aber doch ein wenig Unterstützung vom Lampengeist.

Einfühlsame Gesangsbeiträge

Eingebettet war das Stück in einige musikalische Beiträge und einfühlsame Gesangsbeiträge, bunte Schleiertänze, der Darbietung der Elfen und einer bunten Basarszene. Große und kleine Zuschauer hatten Spaß an den Dialogen, der Szene mit dem fliegenden Teppich und den vielen Akteuren, die in schönen Gewändern als Karawanenmitglieder oder Händler ihr Bestes gaben.

Schulleiter Michael Hafner war sehr zufrieden mit der Leistung der jungen Akteure. Er spendete ebenso wie die vielen Zuschauer reichlich Applaus.

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