Mühlenkreiskliniken suchen bis Ende des Jahres Nachfolger Warda verlässt Krankenhaus

Lübbecke (WB/stb). Tanja Warda gibt zum Ende des Jahres aus persönlichen Gründen die Geschäftsführung des Krankenhauses Lübbecke ab. Derzeit suchen die Mühlenkreiskliniken einen Nachfolger.

Tanja Warda gibt die Krankenhausleitung ab.
Tanja Warda gibt die Krankenhausleitung ab.

Tanja Warda ist seit mehr als sechs Jahren bei den Mühlenkreiskliniken tätig. Zunächst als Assistentin der Geschäftsführung am Johannes-Wesling-Klinikum in Minden, seit dem Jahr 2011 ist sie als verantwortliche Geschäftsführerin am Krankenhaus Lübbecke-Rahden aktiv. »Wir verlieren mit Frau Warda eine exzellente und herausragende Führungskraft, die mit hoher fachlicher Expertise, Durchsetzungsstärke und großer Ziel- und Ergebnisorientierung die Krankenhäuser der Standorte Lübbecke und Rahden herausragend weiterentwickelt hat. Ihr ist es gelungen, entscheidende Impulse im Verbund mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu setzen, die sich auch zukünftig noch nachhaltig positiv für beide Standorte und den gesamten Klinikverbund auswirken werden«, sagt Vorstandsvorsitzender Olaf Bornemeier.

Die Gründe für das Ausscheiden liegen nach Angaben des Klinikkonzerns ausschließlich im »persönlich-familiären Bereich« von Tanja Warda. »Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge und werde die Kliniken immer im Blick behalten«, kommentiert Warda. Die 48-jährige Diplom-Kauffrau hat das Krankenhaus Lübbecke-Rahden in den vergangenen Jahren stark geprägt. Sie hat sowohl die Zusammenführung der beiden Häuser als auch den Um- und Neubau der beiden Standorte verantwortet. Medizinisch hat sie sich für die Neuausrichtung der Notfallmedizin und den Neubau der Intensivstation in Lübbecke stark gemacht. Tanja Warda hatte 2011 die Geschäftsführung von Mario Hartmann übernommen, der die Leitung des Zentrums für Seelische Gesundheit übernommen hat.

»Die vergangenen fünf Jahre am Krankenhaus Lübbecke-Rahden haben mich nachhaltig positiv geprägt«, sagt Warda. »Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir enorm viel erreicht. In den verbleibenden Monaten werde ich all meine Kraft dafür einsetzen, die Entwicklung beider Häuser auch weiterhin positiv voranzutreiben.«

Das Verfahren für eine möglichst zeitnahe Nachbesetzung der Position ist nach Angaben der Mühlenkreiskliniken bereits auf den Weg gebracht. Die stellvertretende Pressesprecherin Ulrike Meyer auf der Heide betont, dass man bis zum endgültigen Ausscheiden Ende des Jahres eine Nachfolgerregelung getroffen haben will.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.