Messungen: Sauerstoffgehalt in dem Weser-Nebenfluss ist zu niedrig Fischsterben in der Bastau

Lübbecke (WB). Starker Regen und hohe Wasserstände haben offenbar ein Fischsterben in der Bastau ausgelöst. Der Sauerstoffgehalt in dem Weser-Nebenfluss, der von Lübbecke bis Minden fließt, ist für die Fische zu niedrig, haben Messungen des Kreis-Umweltamtes ergeben.

Die Bastau in Lübecke-Nettelstedt.
Die Bastau in Lübecke-Nettelstedt. Foto: Martin Nobbe

Einzelne Tiere sind bereits verendet. Um ein großes Fischsterben zu verhindern, soll die Mindener Feuerwehr das Gewässer jetzt punktuell bewässern. Dabei könne es auch zu Geruchsbelästigungen kommen, die allerdings gesundheitlich unbedenklich seien, teilt der Kreis mit. Grund für die sogenannte Sauerstoffzehrung ist nach Ansicht von Experten das Hochwasser auf den angrenzenden Wiesen. Die Pflanzen verfaulen und verbrauchen dabei Sauerstoff.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, 8. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Lübbecke.

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