Justiz stellt eine »erdrückende Wirkung« fest Urteil: Terrasse ist zu groß

Lübbecke (WB). Das Verwaltungsgericht Minden hat im Streit um eine überdimensionierte Terrasse in Lübbecke die Klage des Bauherren gegen die Stadt zurückgewiesen

Die Stadt hatte den Rückbau angeordnet und ein Zwangsgeld verhängt. Zuvor hatten Nachbarn erfolgreich gegen die Baugenehmigung geklagt.

Die Justiz stellte eine »erdrückende Wirkung« der Terrasse fest, weil sie die Nachbargrundstücke um mehrere Meter überrage. 

Kommentare

Terrasse ist zu groß

Jeder versteht logische Vorgänge bzw. Urteile, die auch mit seinem Rechtsempfinden im Einklang sind. Bei dem Terrassenurteil wird alles außer Kraft gesetzt.
Das Bauamt Lübbecke hat dem Bau der Terrasse zugestimmt und genehmigt. Fehlte den Verantwortlichen die Vorstellungskraft wie das in der Realität aussieht, dann sollte der Hut genommen werden und die Stelle durch kompetente Fachleute besetzt werden.
Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Es werden aber nicht die Schuldigen bestraft, sondern derjenige, der nach Recht und Gesetz handelt hat.
Wenn durch Gerichtsbeschluss, berechtigt oder nicht, der Rückbau bzw. Abbau der Terrasse gefordert wird, dann ist doch wohl selbstverständlich die Stadt Lübbecke dafür verantwortlich, nebst einer angemessenen Endschädigung.

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