Polizei: Horrorgeschichten nicht leichtfertig glauben Falschmeldung einer Entführung macht die Runde

Lübbecke (WB/stb). Eine Falschmeldung kursiert derzeit im Internet und bei WhatsApp. Angeblich soll am vergangenen Samstag im Lübbecker Marktkauf ein kleines Mädchen verschwunden sein.

Daraufhin habe die Polizei, so die erfundene Geschichte weiter, den Markt abgeriegelt und durchsucht. Im Kundenbad habe man das Mädchen schließlich kahl geschoren kurz vor einem sexuellen Übergriff retten können.

Die Polizei stellt dazu fest: Eine solche Entführung hat es nicht gegeben – weder in Lübbecke noch anderswo. »Leider werden solche Geschichten immer wieder frei erfunden um Angst zu erzeugen. Erst vor wenigen Tagen kursierte die gleiche Meldung in Sozialen Netzwerken nur mit einem anderen Datum und einem Supermarkt in Espelkamp«, sagt Polizeisprecher Ralf Steinmeyer.

Solche Horrorgeschichten sollten weder leichtfertig geglaubt, noch weiter bei Facebook und Co geteilt und verbreitet werden. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Meldung wahr ist oder nicht, kann auf der Homepage der Polizei alle Pressemitteilungen lesen. Dort sind alle
amtlichen polizeilichen Nachrichten veröffentlicht.

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