Bezirksregierung: »Mittlerweile sind aber alle strittigen Fälle erledigt« Schule wehrt sich: Behörde ordnet Inklusion an

Lübbecke (WB). Weil sich Schulen gegen die Inklusion sträuben, hat die Bezirksregierung Kommunen in OWL angeschrieben, um dort die gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern anzuordnen.

Von Bernd Bexte
Seit Beginn des Schuljahres haben behinderte Kinder Anspruch auf gemeinsamen Unterricht mit Nichtbehinderten in Regelschulen in NRW – angefangen bei den Klassen eins und fünf. Das ist umstritten, insbesondere an den Gymnasien.
Seit Beginn des Schuljahres haben behinderte Kinder Anspruch auf gemeinsamen Unterricht mit Nichtbehinderten in Regelschulen in NRW – angefangen bei den Klassen eins und fünf. Das ist umstritten, insbesondere an den Gymnasien.

Vorerst wird es zu derlei »Zwangseinschulungen« aber wohl nicht kommen, verlautete gestern aus Detmold. Den betreffenden Schülern seien mittlerweile andere Schulen vorgeschlagen worden.

Wie berichtet, gibt es an einigen Schulen erhebliche Bedenken, ob die Inklusion dort aufgrund der personellen Situation, der Qualifikation der Lehrer, aber auch wegen der räumlichen Ausstattung umgesetzt werden kann.

In Lübbecke hatten Schulausschuss und -konferenz es abgelehnt, das Wittekind-Gymnasium zu einem »Ort des Gemeinsamen Lernens« zu erklären. Ein gleichlautendes Votum traf der städtische Haupt- und Finanzausschuss. Der Stadtrat vertagte kurz vor Weihnachten die Entscheidung auf Februar.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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