Heimatverein Nachtigallental spricht sich auf Jahressitzung gegen Ergänzung aus Keine Ortsschilder »up Platt«

Hüllhorst (WB/ria). Auf den Ortseingangsschildern von Hüllhorst sollen keine plattdeutschen Namen auftauchen. Der Heimatverein Nachtigallental hat sich auf seiner Jahreshauptversammlung gegen diese Option ausgesprochen.

Der Vorstand mit (vorne, von links) Günter Heidenreich, Alfred Krause, (dahinter v. l.) Regina Picker, Detlev Budde, Hermann Hägerbäumer, (dahinter v. l.) Jutta Klare-Steinbrink, Wolfgang Stubbe, Wilhelm Henke sowie (letzte Reihe v.l.) Heinz-Gerd Bartelheimer, Jürgen Wiemann, Steffen Stallmann
Der Vorstand mit (vorne, von links) Günter Heidenreich, Alfred Krause, (dahinter v. l.) Regina Picker, Detlev Budde, Hermann Hägerbäumer, (dahinter v. l.) Jutta Klare-Steinbrink, Wolfgang Stubbe, Wilhelm Henke sowie (letzte Reihe v.l.) Heinz-Gerd Bartelheimer, Jürgen Wiemann, Steffen Stallmann Foto: Ria Stübing

Erlaubt wäre die plattdeutsche Ergänzung, doch beim Heimatverein fanden sich keine Fürsprecher. »Plattdeutsch war nie Schriftsprahe, sondern wurde gesprochen«, hieß es auf der Versammlung. Mitglied Andreas Jaeger befand: »Wenn wir das nicht beantragen, handeln wir im Sinne des Heimatvereins.« Und auch Altbürgermeister Wilhelm Henke tendierte dazu, Abstand von dieser Möglichkeit zu nehmen. Eine solche Beschilderung würde nicht zur besseren Identifikation der Hüllhorster mit der plattdeutschen Sprache beitragen. »Besser zum Erhalt des Plattdeutschen würde meiner Meinung nach die Bildung von Gesprächskreisen beitragen, in denen Projekte und Themen ausschließlich auf Plattdeutsch erörtert werden«, sagte Henke. Zudem könnten sich die Bewohner der Ortsteile benachteiligt fühlen, da die Schilder nur für den Hauptort einer Gemeinde zulässig sind.

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