»Bunt statt schwarz-weiß« startet in Espelkamp mit dem Projekt »Mensch ist Mensch« Gelungener Auftakt der Aktionswoche

Espelkamp (WB/fq). Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit – diese Werte hat Bürgermeister Heinrich Vieker bei der Eröffnung der Aktionswoche »Bunt statt schwarz-weiß« (BSSW) herausgestellt.

Die beteiligten Schüler und die Ehrengäste zeigten sich zum Abschluss der Aktion von den Darbietungen begeistert. Der Auftakt der BSSW war ein voller Erfolg und wurde beendet mit einem internationalen Büfett.
Die beteiligten Schüler und die Ehrengäste zeigten sich zum Abschluss der Aktion von den Darbietungen begeistert. Der Auftakt der BSSW war ein voller Erfolg und wurde beendet mit einem internationalen Büfett. Foto: Nokem

Beste Laune

Zur Veranstaltung in der Aula der Birger-Forell-Sekundarschule am Montagabend hatten alle Akteure beste Laune mitgebracht. Und so wurde das Motto der Woche auch atmosphärisch transportiert. Mit der Vorstellung des Projekts »Mensch ist Mensch« wurde für die BSSW genau der richtige Rahmen zur Verfügung gestellt.

»Mensch ist Mensch« ist ein Crossover-Projekt des Berufskollegs Lübbecke mit Schülern der Birger-Forell-Sekundarschule. Als Kooperationspartner sind unter anderem noch die Rapschool NRW und das Stadttheater Minden mit im Boot. 40 Schüler aus dem Berufskolleg, der Birger-Forell-Sekundarschule und aus Flüchtlingsunterkünften der Region haben sich Gedanken gemacht, wie man das Thema tänzerisch, choreographisch und filmisch umsetzen kann. Etwa 60 Prozent der jungen Teilnehmer haben einen Migrationshintergrund.

Gemeinsame Workshops

In gemeinsamen Workshops wurde das Thema behandelt. Das Projektziel, so wurde am Montagabend von den Initiatoren deutlich, war dabei, Menschen sprachlich und kulturell zu integrieren.

Und wie wichtig die BSSW ist, stellte der Schirmherr, Bürgermeister Heinrich Vieker, in seiner Rede heraus. Die Funktion des Schirmherrn sei ihm ein »persönliches Anliegen«. Er dankte allen Beteiligten, unter anderem Ursula Beinlich, Leiterin der Sekundarschule, und Stefan Becker, Leiter des Berufskollegs, die ebenfalls anwesend waren. Die Organisatoren hätten im dritten Jahr der BSSW ein »tragfähiges Netzwerk unterschiedlicher Akteure« entwickelt, dass das ganze Jahr über laut und vernehmlich für Vielfalt, Demokratie und Weltoffenheit eintrete. Die BSSW habe überregional für Aufsehen gesorgt. In diesem Zusammenhang begrüßte er auch Nadine Sträter, Geschäftsführerin der Liz-Mohn-Stiftung, die das Projekt mit 4560 Euro unterstützt.

Theater und Tanz

Vieker stellte heraus, dass die BSSW vor allem von Schülern und Jugendlichen getragen werde. Es sei aber ein Thema, das alle Generationen betreffe. Er freute sich im Anschluss an seine Rede auf die Darbietungen der Schüler. Und die ließen sich auch nicht lange bitten. Dass Musik und Tanz zu einem funktionierenden Zusammenleben verschiedener Kulturen beitragen können, stellten die Jugendlichen eindrucksvoll unter Beweis. Es gab Theater-Szenen, in denen die Schüler die Vielfalt der Menschen in der Gesellschaft in den Mittelpunkt stellten. Ein selbst kreierter Rap erhielt jede Menge Applaus. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt, als ein arabischer Tanz die Teilnehmer durch das gesamte Auditorium führte. Karin Detert, Mitorganisatorin vom Berufskolleg, zeigte sich begeistert von den Ergebnissen des Projekt. Am Ende kamen alle Gäste bei einem internationalen Büfett zusammen.

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