Nach dem Brand: Langsam lässt sich erkenn, wie hoch der Schaden ist Freier Blick in den Dachstuhl der Thomaskirche

Espelkamp (WB/mama). Sonntag Vormittag war es rund um die Thomaskirche ganz still. Es waren keine Handwerker mehr zu sehen, Menschenmengen hatten sich längst aufgelöst. Die Ruhe nach dem Sturm. Vereinzelt blieb hier und da ein Passant stehen, betrachtete stumm die Kirche und stieß beim Blick auf das Dach einen leisen Seufzer aus.

Dachdecker haben am Samstag die Außenhaut des Kupferdaches abgetragen.
Dachdecker haben am Samstag die Außenhaut des Kupferdaches abgetragen. Foto: Martin Nobbe

Das Dach des Kirchturms ist nach dem Brand am Donnerstag im oberen Drittel jetzt nur noch ein nacktes Gerippe. Dachdecker haben am Wochenende die Außenhaut des Kupferdaches abgetragen, die umliegenden Straßen sind hierfür aus Sicherheitsgründen gesperrt worden .

Nun, da der Blick ins Innere des Dachstuhls freigelegt ist, kann von Fachleuten beurteilt werden, wie groß der Schaden ist. Sowohl das Kirchenschiff als auch der Glockenstuhl scheinen nach ersten Einschätzungen wohl unbeschädigt zu sein. Kirchliche Veranstaltungen wie Gottesdienste oder Proben der Kantorei werden zunächst auf Thomashaus und Michaelskirche verlegt.

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