Verwaltungsgebäude: Gauselmann-Gruppe feiert Richtfest in Espelkamp Beeindruckender Bau

Espelkamp (WB/fq). 20 Kilometer verlegtes Kabel, 1400 Kubikmeter verbauter Beton und 3000 Meter Rohrleitungen – alleine diese Zahlen zeigen: die Ausmaße des neuen Verwaltungsgebäudes der Gauselmann-Gruppe sind gewaltig.

Dieter Kuhlmann (Gauselmann-Vorstand Bereich Spielbetriebe, von links), Richard Grobecker, Paul Gauselmann, Bauunternehmer Frank Kögel und Heinrich Vieker.
Dieter Kuhlmann (Gauselmann-Vorstand Bereich Spielbetriebe, von links), Richard Grobecker, Paul Gauselmann, Bauunternehmer Frank Kögel und Heinrich Vieker. Foto: Felix Quebbemann

Aktive Menschen

Selbst Unternehmensgründer Paul Gauselmann war beim Richtfest in der Merkur-Allee vom Baufortschritt begeistert: »Ich habe es noch nie gesehen, dass ein Gebäude dieser Größenordnung so schnell gebaut wird.« Er stellte heraus, dass das Projekt, das ein Investitionsvolumen von vier Millionen Euro hat, zu 90 Prozent von Handwerksbetrieben aus dem Kreis Minden-Lübbecke erbaut wird. Generalunternehmer ist das Bauunternehmen Kögel aus Bad Oeynhausen.

Gauselmann sagte, es sei ihm wichtig, dass das Geld, was sein Unternehmen investiere, den Menschen in den Betrieben der Region zugute komme. Er lobte die Verwaltung der Stadt, die viel für die Industrie tue. Und er zeigte sich glücklich darüber, mit so vielen »aktiven Menschen« das Richtfest feiern zu können.

Ruhezonen

Richard Grobecker, Abteilungsleiter Merkur Immobilien und Bauprojektleiter, erinnerte an die anfänglichen Planungen vor drei Jahren. Vor fünf Monaten wurde der ersten Spatenstich gesetzt. Und im Juli 2018 sollen die etwa 50 Büros für 115 Mitarbeiter auf einer Nutzfläche von 2500 Quadratmetern bezugsfertig sein. Auch Ruhezonen für die Mitarbeiter sollen geschaffen werden. Vorrangig wird in dem Bau die Verwaltung des Gauselmann-Tochterunternehmens Casino Merkur Spielothek untergebracht.

Neues Entree

Bürgermeister Heinrich Vieker lobte das neue »Entree im Südosten der Stadt«. Der Neubau sei ein »repräsentatives Gebäude, das seinesgleichen sucht«. Paul Gauselmann setze mit dem Gebäude noch einmal ein »Ausrufezeichen für den Standort Espelkamp«. Vieker lobte zudem ebenfalls die Baufortschritte. Es sei eine »beeindruckende Leistung, das in dieser Zeit zusammenzubauen«.

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