Espelkamper Sozialdemokraten fordern Ergebnisse und »neue Wege« Stadtmarketing »muss liefern«

Espelkamp (fq). Noch vor einigen Tagen hat der Stadtmarketingverein die Pläne für das neue Jahr vorgestellt. Sie sprachen von einigen Neuerungen.

Verein in der Pflicht

Die Espelkamper SPD sieht den Marketingverein in der Pflicht, »dieses Jahr auch zu liefern«, wie André Stargardt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, in der Jahresabschlusskonferenz mitteilte. »Es gibt nun drei Personen aus der Verwaltung, die sich um den Verein kümmern.« Er spielte damit auf den Wechsel in der Leitung an. Willy Hübert, Integrationsbeauftragter der Verwaltung, hat vor kurzem auch die Geschäftsführung des Vereins übernommen (wir berichteten).

Stargardt forderte, der Marketingverein müsse auch mal »neue Wege gehen. »Es reicht nicht, einfach nur vier bis fünf Sachen abzuarbeiten.«

»Läuft nichts mehr«

Jens Bölk, Stadtverbandsvorsitzender der SPD, sieht den neuen Geschäftsführer eher skeptisch. »Ich weiß nicht, ob Willy Hübert der richtige Mann ist.« Und Bölk ging mit seiner Kritik noch weiter. » Seit Heiner Brockhagen (ehemaliger Stadtoberbaurat, Anm. d. Red.) weg ist, läuft da nichts mehr.«

»Alle an einen Tisch«

Stargardt fügte an, dass er neue Ideen im Marketingverein vermisse. Er sagte zudem, dass vom Stadtmarketingverein zum Beispiel bei der 775-Jahr-Feier in Isenstedt »nichts gekommen ist«. Der SPD-Politiker erinnerte den Verein an seine »Kernaufgabe«. Er schlug vor, dass sich einmal »alle an einen Tisch« setzen müssten, um dann die Leitlinien aus dem Jahr 1999 zu überarbeiten. Man müsse sich auch mal fragen. »Bin ich noch up to date?«

Es würden ja schließlich auch finanzielle Mittel aus der Stadt in den Verein fließen. »Da darf man auch mal fragen, was damit so passiert«, beendete Stargardt seine Ausführungen.

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