Volkshochschule Lübbecker Land stellt das neue Programm in Espelkamp vor »Anerkennung für geleistete Arbeit«

Espelkamp (WB/fq). »Ein großes Stück Arbeit ist geschafft.« Anke Steinhauer, Leiterin der Volkshochschule Lübbecker Land (VHS), hat bei der Vorstellung des VHS-Programms für das erste Halbjahr 2018 deutlich gemacht, dass die Zusammenstellung des Buches nicht im Handumdrehen zu machen ist.

Anke Steinhauer (vorne rechts) und Frank Haberbosch (vorne links) schieben die Programmhefte herein. Die VHS-Mitarbeiter und Dozenten haben sich bereits Bücher genommen.
Anke Steinhauer (vorne rechts) und Frank Haberbosch (vorne links) schieben die Programmhefte herein. Die VHS-Mitarbeiter und Dozenten haben sich bereits Bücher genommen. Foto: Quebbemann

Tolle Mitarbeiter

Frank Haberbosch, Lübbecker Bürgermeister und stellvertretender Verbandsvorsteher, hatte am Donnerstagmorgen bereits die Verladung der VHS-Programme von seinem Büro aus beobachtet. Im Gespräch mit seinen Mitarbeitern wurde dann deutlich: »Das Buch ist auch schon Tage vorher Thema gewesen. Die Menschen fiebern dem Buch entgegen. Das ist eine Anerkennung für die gute Arbeit, die sie hier leisten«, wandte sich Haberbosch an das VHS-Team, das zahlreich im Bürgerhaus zur Vorstellung erschienen war. Es sei eine tolle VHS mit tollen Mitarbeitern, erklärte Haberbosch und sagte abschließend. »In diesem Heft steckt viel Herzblut.«

Im neuen Jahr warteten viele neue Herausforderungen auf die VHS, sagte Steinhauer. So hat es bereits einen Relaunch der Homepage gegeben. Dort ist ab 9. Januar auch das neue Anmeldeverfahren für die Kurse freigeschaltet. Steinhauer erklärte, dass es in einer solch komplexen Welt notwendig sei, flexibel zu handeln.

Integrationskurse

Wenn man von der VHS spreche, so Steinhauer weiter, dann spreche man auch immer von Integrationskursen. Diese bezeichnete sie als »Mammutaufgabe«. Die sei nur gesamtgesellschaftlich zu lösen. Denn Steinhauer betont auch, worauf es bei der Integration ankommt: »Sprache ist wichtig, aber nicht allein entscheidend.«

Im Anschluss machte Steinhauer deutlich, dass die Finanzierung der VHS auf drei Säulen stehe: »Es gibt den Zuschuss vom Land, die Beiträge von der Kommune sowie die Teilnehmerbeiträge.« Dass in den vergangenen Jahren gut gearbeitet wurde, sehe man auch daran, dass »die Umlage für die beteiligten Kommunen dank gestiegener Einnahmen und der Landesförderung zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der VHS sinken wird.« Zufrieden sei die VHS auch mit den Erfolgen des vergangenen Semesters. So habe zum Beispiel die VHS-Medienwerkstatt einen Bürgerfunkpreis erhalten im Jahre ihres 25-jährigen Bestehens.

Anmeldeverfahren

Ab kommenden Dienstag, 9. Januar, können sich alle Fans für die neuen Kurse der VHS anmelden. Auswahl werden sie dann genügend haben. Denn es werden 608 Angebote gemacht, die von 200 Dozenten geleitet werden. »Insgesamt werden wir 12.574 Unterrichtsstunden anbieten«, erklärte Jürgen Hackemeier, der als Geschäftsführer vor einem halben Jahr die Nachfolge von Klaus Loske angetreten hat. Im vergangenen Semester konnten die Seminare der VHS mit einer Annahmequote von 80 Prozent glänzen.

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