Ländliche Entwicklung: Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro an Bündnis übergeben »Ein wichtiges Startsignal«

Espelkamp (WB/fq). Mobilität im Mühlenkreis und digitale Infrastruktur – das sind die zwei Themen, mit denen sich der Verein Bündnis ländlicher Raum im Mühlenkreis in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt hat. Diese beiden Leitprojekte sollen nun mit den Mitteln aus dem Landesförderprogramm Vital.NRW unterstützt werden.

Der Zug fährt in den Espelkamper Bahnhof ein. Dort soll aber mit der Mobilität nicht Schluss ein. Mit der Förderung von 1,5 Millionen Euro wird die Mobilität im Mühlenkreis und die digitale Infrastruktur gefördert. Vertreter des Bündnisses ländlicher Raum und die Regierungspräsidentin freuen sich darüber.
Der Zug fährt in den Espelkamper Bahnhof ein. Dort soll aber mit der Mobilität nicht Schluss ein. Mit der Förderung von 1,5 Millionen Euro wird die Mobilität im Mühlenkreis und die digitale Infrastruktur gefördert. Vertreter des Bündnisses ländlicher Raum und die Regierungspräsidentin freuen sich darüber. Foto: Felix Quebbemann

Den Förderbescheid des Landes, der insgesamt eine Summe von 1,5 Millionen Euro bis ins Jahr 2023 umfasst, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl am Dienstagnachmittag in der Vorhalle des Espelkamper Bahnhofs an den Landrat Dr. Ralf Niermann (Vorsitzender des Bündnisses ländlicher Raum) übergeben. Zahlreiche Vertreter des Bündnisses, das insgesamt mehr als 100 Mitglieder – Vereine, Verbände oder Privatpersonen hat – waren dafür gestern nach Espelkamp gekommen.

Bessere Mobilität

Der Bahnhof stand symbolisch Pate. Denn Landrat Niermann machte deutlich, dass mit dem Förderprogramm den Einwohnern und Touristen im Mühlenkreis unter anderem garantiert werden soll, dass eben »am Bahnhof nicht Schluss ist« mit der Mobilität.

Marianne Thomann-Stahl betonte, dass nun gemeinsam mit einem Regionalmanagement Projekte zu den beiden zentralen Themen entwickelt werden sollen. Ideen sollen dabei aus den Reihen der Kommunen, der Vereine und der Bürgerschaft angestoßen werden. Ein Regionalmanager solle Bürger und Vereine zusammen bringen, um Vorschläge und Ideen zu entwickeln. Darüber hinaus würden im Rahmen des Programms auch Schulungen angeboten, so Thomann-Stahl. »Man tut viel, um die Lebensqualität aufrecht zu erhalten«, sagte sie und nannte in diesem Zusammenhang eben die Stärkung der Mobilität.

Regionalmanager

Der Regionalmanager nehme eine Schüsselfunktion ein, sagte Landrat Niermann. Die Vorstellungsgespräche für den Posten starten bereits nächsten Dienstag. Der Förderbescheid sei ein »wichtiges Startsignal«, fügte er hinzu. Das Bündnis für ländliche Entwicklung wird im Rahmen der Landesförderung die künftigen Vorschläge bewerten und ist Ansprechpartner.

Weitere Informationen auch unter: www.blr-ev.de/blr/

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