250 Besucher beim Silvesterblasen an der alten Frotheimer Klus Toller Abschluss des Jubiläumsjahres

Frotheim(WB). Mit einem Besucherrekord beim Silvesterblasen an der Alten Klus endete nicht nur das Jahr 2016, sondern auch das Jubiläumsjahr zum 775-jährigen Bestehen Frotheims.

Von Andreas Kokemoor
Liz, Hinrieke, Kira, Ilona Steinkamp, Heike Kirchhoff und Uwe Stockmann genießen die Wärme des offenen Feuers an der Alten Klus. Etwa 250 Besucher sind am letzten Abend des Jahres zum Silvesterblasen an der Kapelle gekommen.
Liz, Hinrieke, Kira, Ilona Steinkamp, Heike Kirchhoff und Uwe Stockmann genießen die Wärme des offenen Feuers an der Alten Klus. Etwa 250 Besucher sind am letzten Abend des Jahres zum Silvesterblasen an der Kapelle gekommen. Foto: Andreas Kokemoor

Etwa 250 Besucher ließen das Jahr bei Blasmusik des Posaunenchors und einem Heißgetränk besinnlich ausklingen. Die Dorfgemeinschaft hatte eingeladen.

Zufriedenstellendes Fazit

Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Günter Bünemann, sagte: »Das ist die 23. Veranstaltung auf dem Dorfplatz.« Der Brauch stamme ursprünglich aus den 50-er Jahren, als der Posaunenchor in den Ortsteilen Frotheims zu Silvester aufspielte. »Wir haben ihn in neuer Form wieder aufgriffen.« Das Silvesterblasen sei in diesem Jahr zudem die letzte offizielle Veranstaltung im Rahmen der 775-Jahr-Feierlichkeiten. Er zog ein zufriedenstellendes Fazit für die zurückliegenden zwölf Monate. »Alle Vereine konnten sich einbringen und ihre gewohnten Feste einbinden. Aber wir hatten ja auch neue gelungene Veranstaltungen wie zum Beispiel das Tannenbaumwerfen oder das Oktoberfest«, sagte Bünemann.

Ein Besucher des Silvesterblasens bemerkte, dass die Informationstafel, die auf dem Dorfplatz steht und in Kurzform eine Chronik des Ortes vorstellt, noch auf das 750-jährige Dorf-Bestehen hinweist. »Wir haben die Erneuerung dieses Schildes nicht vergessen«, versicherte Ortsvorsteher Willi Stockmann. Eine neue Tafel werde bereits erstellt.

Weihnachtslieder

Zum Silvesterblasen spielte der Posaunenchor im Licht vor der altehrwürdigen Klus in erster Linie Weihnachtslieder wie »Macht hoch die Tür«, »Es ist ein Ros entsprungen«, »Alle Jahre wieder«, »Oh Tannenbaum«, »Tochter Zion« oder »Oh du Fröhliche«. Die Besucher genossen die Musik und die nicht alltägliche Atmosphäre vor dem geschichtsträchtigen Fachwerkbau von der Straße aus. Der Posaunenchor beendete sein Programm mit »Nun danket alle Gott«. Und die Musiker erhielten für ihre Darbietung reichlich Applaus.

Die Anlieger Willi Stockmann und Uwe Stockmann hatten Laternen mit Teelichtern auf die Mauern entlang der Straße vor der Klus zum Dorfplatz gestellt. Außerdem hatten sie wieder Schwedenfeuer entzündet, die besonders das Interesse der Kinder weckten. Die Nachbarsfrauen servierten derweil Glühwein, Punsch, Schwarten, heiße Fruchtsäfte und Kakao gegen eine Spende an die Besucher.

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