180 Birger-Forell-Schüler informieren sich beim Berufsparcours Die eigenen Stärken erkennen

Espelkamp (WB/fq). Den Überblick auf dem Feld der zahllosen Berufsbilder zu behalten ist nicht einfach. Gerade Schüler können mit einigen Berufsbezeichnungen nicht viel anfangen.

Max (13 Jahre, von rechts), Kevin (14), Mario (14), Luca (14) und Fabian (13) probieren sich am Zusammenstecken von Schaltungen an der Station der Firma Plümat. Alle Lampen leuchten – die Achtklässler haben die Aufgabe richtig gelöst.
Max (13 Jahre, von rechts), Kevin (14), Mario (14), Luca (14) und Fabian (13) probieren sich am Zusammenstecken von Schaltungen an der Station der Firma Plümat. Alle Lampen leuchten – die Achtklässler haben die Aufgabe richtig gelöst. Foto: Felix Quebbemann

Genau dort setzt der Berufsparcours an, der am gestrigen Vormittag in der Aula der Birger-Forell-Schule in Verbindung mit dem Technikzentrum Minden-Lübbecke ausgerichtet wurde. Sechs Unternehmen und Institutionen aus der Region haben sich dort an sechs verschiedenen Stationen vorgestellt. »Berufsbilder wie Mediendesigner, Industriemechaniker oder Altenpfleger wurden den 180 Schülern aus der Jahrgangsstufe acht vorgestellt«, erläutert Bärbel Rahn vom Technikzentrum Minden-Lübbecke.

Verschiedene Jobs

Die 14-jährige Melanie jedenfalls findet die Idee des Berufsparcours gut. Sie wisse zwar noch nicht ganz genau, welchen Beruf sie einmal ergreifen will. Aber in die verschiedenen Jobs hineinzuschnuppern »macht in jedem Fall Spaß«. Während sie das erklärt, schaut sie sich die ausgelegten Fertigungsteile am Stand des Unternehmens Quarder Systemtechnik an. Dort geht es um die Fehlererkennung.

Mit dem Berufsparcours will die Schule unter anderem die Stärken der Schüler erkennen. Im Vorfeld der Veranstaltung haben die Schüler sich daher intensiv mit den Möglichkeiten am Arbeitsmarkt beschäftigt, erläutert Lehrerin Anja Otte. Es habe dazu bereits Gespräche auch mit Experten vom Arbeitsamt gegeben. In einem Treffen nach dem Parcours, an dem neben den Eltern, Lehrern und Schülern auch wieder das Arbeitsamt teilnehme, gehe es vor allem darum, die Stärken der Schüler nicht nur zu erkennen sondern diese auch zu fördern. Otte sprach in diesem Zusammenhang von der »Potenzialanalyse«.

Zielgerichtetes Praktikum

Ziel des Parcours sei es, dass die Schüler erkennen, für welche Berufsbilder sie sich interessieren. Zudem sollen Kontakte zu den betreffenden Unternehmen geknüpft werden, um ein zielgerichtetes Praktikum oder gar eine Bewerbung für einen konkreten Berufswunsch abzuschicken.

Unternehmen beim Berufsparcours waren: Gauselmann AG, Fachseminar für Altenpflege ESTA Bildungswerk, Bib International College, Plümat Plate & Lübeck, Kesseböhmer Beschlagsysteme und Quarder Systemtechnik.

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