Heimatfreunde Frotheim organisieren Programm zum Jubiläumsjahr Vereinsfeier wird zum Dorffest

Frotheim (ko). Was schenkt ein Verein seinem Dorf zum 775-Jahre-Jubiläum? Die Garten- und Heimatfreunde Frotheim haben mit ihrer Antwort allen Bewohnern eine Freude gemacht und ihr alljährliches Sommerfest für die ganze Dorfgemeinschaft geöffnet.

Die Frauen des Garten- und Heimatvereins Frotheim haben für das öffentliche Sommergartenfest köstliche Kuchen und Torten gebacken. Denn, wie Vorsitzender Günter Bünemann sagte: »Bei uns wird immer ordentlich geschlemmt.«
Die Frauen des Garten- und Heimatvereins Frotheim haben für das öffentliche Sommergartenfest köstliche Kuchen und Torten gebacken. Denn, wie Vorsitzender Günter Bünemann sagte: »Bei uns wird immer ordentlich geschlemmt.« Foto: Andreas Kokemoor

»Eigentlich feiern wir unser Gartenfest vereinsintern bei einem unserer Mitglieder. Nor­malerweise schauen wir uns dann deren Garten an«, sagte Vorsitzender Günter Bünemann. »Im Jahr des 775-jährigen Dorfjubiläums wollten wir das ganze Dorf einbinden.« Viele Dinge seien beibehalten worden. »Das war uns wichtig«, sagte Bünemann. So gab es ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbüfett und abends wurde gegrillt. Dazu wurden selbst gemachte Salate gereicht. »Bei uns wird immer ordentlich geschlemmt«, sagte der Vorsitzende. Viele Frotheimer Bürger und auch Gäste aus den Nachbarorten feierten bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.

Erstmals Boule-Turnier

Zusätzlich organisierte der Verein ein Unterhaltungsprogramm. Unter anderem wurde um ersten Mal ein Boule-Turnier in Frotheim ausgetragen. Die Spielleitung hatte Uwe Kolwes, stellvertretender Vorsitzender des Vereins: »Die Bedingungen sind ideal. Wir haben am alten Sportplatz eine Aschenbahn mit Platz für mehrere Spielfelder.« Außerdem hätten einige Frotheimer schon Boule-Erfahrung in Fabbenstedt gesammelt.

Günter Bünemanns anfängliche Bedenken verflogen dann auch schnell. Das Teilnehmerfeld wuchs auf zehn Mannschaften, so dass bis in den Abend sportlicher Spaß geboten war. Am Start waren die Feuerwehr, Sparclub Am Waldesrand, Opel-Club, Kütemann Getränke, Harley-Stammtisch, Familie Schaps, Kegelverein Zerbrochener Kegel und eine Kindermannschaft. Zu gewinnen gab es einen Verzehrgutschein vom Restaurant/Hotel Im Loh. Pro Mannschaft gingen drei Spieler an den Start. Gespielt wurde so lange bis eine Mannschaft 13 Punkte hatte. Nach einer Vorrunde in zwei Gruppen folgten zwei Halbfinals und das Finale. Sieger wurde der Sparclub Am Waldesrand.

Kniffeliges Schätzspiel

Ein spannendes Spiel für »Erbsenzähler« konnten Rätselfreunde bei Anke Mandtler und Martina Meerhoff machen. Bei dem Schätzspiel sollten Teilnehmer genau 775 Gramm Schälerbsen oder Walnüsse in eine Schüssel geben. Die Jurorinnen notierten die Messwerte, verrieten aber bis zur Preisverleihung nicht, wie nah die Spieler dem richtigen Maß gekommen waren. Zu gewinnen gab es eine Astschere, eine Gartenschere oder einen Gutschein für Albersmeyer.

Zur Unterhaltung der Kinder schminkten Karin Hußmann und Petra Pott die Jungen und Mädchen liebevoll und künstlerisch. Sie verwandelten die Kleinen, die bei ihnen Schlange standen, in fauchende Vampire, schnurrende Katzen oder bellende Hunde.

Zauberin lässt Kindern staunen

Mit zwei großen Koffern tauchte die Zauberin und Ballonkünstlerin Gundi auf. Nicht nur die Kinder staunten, wie sie aus bunten langen Luftballonschlangen Blumen, Schwerter, Pferde und andere Figuren modellierte. »Was braucht ein Zauberer um ein richtiger Zauberer zu sein?«, fragte Gundi. »Einen Stab. Einen Hut. Ein Kaninchen!«, riefen die angehenden Assistenten und bekamen Zauberstäbe geliehen. Gemeinsam zauberten sie Punkte auf einen Papiermarienkäfer. In Staunen versetzte die Magierin ihr Publikum mit einem Zauberbuch, das erst weiße Seiten, dann Ausmalseiten und am bunte Seiten hatte.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.