Feuerwehr: Ausschuss spricht sich für Neubau in Nähe des jetzigen Gebäudes aus Neues Gerätehaus in Fabbenstedt

Espelkamp/Fabbenstedt (fq). Die Fabbenstedter Löschgruppe wird wohl in naher Zukunft ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen.

Das Feuerwehrgerätehaus in Fabbenstedt weist einige Mängel auf. Daher ist jetzt ein Neubau geplant.
Das Feuerwehrgerätehaus in Fabbenstedt weist einige Mängel auf. Daher ist jetzt ein Neubau geplant. Foto: Andreas Kokemoor

Dafür jedenfalls haben sich die Politiker im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerschutz während ihrer Sitzung am Montag ausgesprochen.

Im März wurde das Thema bereits in der Ausschuss-Sitzung ausführlich diskutiert, dann aber wieder in die Fraktionen verwiesen (die ESPELKAMPER ZEITUNG berichtete am 11. März). Bereits damals zeichnete sich seitens der Mehrheitsfraktion CDU eine Tendenz zum Neubau eines Gerätehauses in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standortes ab. Die Kosten für einen solchen Neubau wurden auf 625 000 bis 650 000 Euro geschätzt.

Kostenschätzungen erläutert

Bürgermeister Heinrich Vieker erläuterte nun noch einmal die Kostenschätzungen für die drei verschiedenen Varianten. Er fügte zudem an, dass die Variante 2c – Neubau eines neuen Gerätehauses in unmittelbarer Nähe des jetzigen – von der Verwaltung favorisiert werde. Jedoch müsse dafür erst ein passendes Grundstück gefunden werden. Dann könne auch mit den Planungen begonnen werden.

André Stargardt, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, lobte zunächst die Arbeit der Feuerwehr – vor allem mit Blick auf die teilweise beengten Verhältnisse in den Gerätehäusern. Er wollte sich aber die anderen beiden Neubau-Varianten gerne noch weiter offen halten. So sieht die erste Variante eine Zusammenlegung der beiden Wehren aus Gestringen und Fabbenstedt an einem neutralen Standort in einem großen Gebäude vor.

Gegen Zusammelegung von Löschgruppen

Variante 2b ist der Neubau des Fabbenstedter Gerätehauses an genau der Stelle, wo das alte jetzt steht. Eine Zusammenlegung zweier Löschgruppen sieht Stargardt zwar auch kritisch. Doch schlug er vor, diese Entscheidung auch den Wehren zu überlassen.

Friedhelm Meier, CDU-Ortsvorsteher in Vehlage, äußerte seine Verwunderung darüber, »dass wir versuchen, Gruppen zusammenzulegen«. Er unterstrich, dass sich die CDU-Fraktion über das Thema Gedanken gemacht habe und der Empfehlung der Verwaltung folgen könne. Arthur Wall, CDU-Ausschussvorsitzender, ging ebenfalls auf die Einwände Stargardts ein. Er sehe ebenfalls keinen Grund für die Zusammenlegung zweier Löschgruppen, zumal die Wehr in Fabbenstedt eine »sehr gesunde Altersstruktur hat«.

Mängel an bestehenden Bauten

Dass am Feuerwehrgerätehaus Fabbenstedt etwas geschehen muss, ist unstrittig bei den Parteien. Dies hatte auch schon Kreisbrandmeister Michael Schäfer in der Ausschuss-Sitzung im März deutlich gemacht.

Er übte massive Kritik an dem Bau. Damals bemängelte er fehlende Abstellplätze, zu wenig Lagerraum und einen zu kleinen Ausbildungsraum. Zudem müssten die Mitglieder der Löschgruppen erst den Hof zum benachbarten Gebäude überqueren, um zu den sanitären Anlagen zu gelangen. Wenn parallel noch Sportveranstaltungen anstünden, komme es zu Problemen.

Mit acht Stimmen der CDU wurde schließlich der Beschlussvorschlag der Verwaltung angenommen, die Variante des Neubaus in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Gerätehaus zu favorisieren. Fünf Ausschussmitglieder der Opposition enthielten sich der Stimme.

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