Spenden statt Geschenke zu den Geburtstagen: Ehepaar Gauselmann übergibt Scheck an Krebshilfe Zwei Mal 80 ergibt 160.000 Euro

Espelkamp (WB/aha). Einen echten Herzenswunsch haben sich Paul und Karin Gauselmann anlässlich ihrer Feiern zum jeweiligen 80. Geburtstag erfüllt: Anstelle von Geschenken baten sie ihre Gäste um eine Spende für die Deutsche Krebshilfe. Diese Idee wurde von den Geburtstagsgästen begeistert aufgenommen. Jetzt übergab das Ehepaar Gauselmann einen Spendenscheck über stattliche 160.000 Euro.

Grund zur Freude: Karin und Paul Gauselmann übergeben einen Scheck über 160 000 Euro, die anlässlich ihrer runden Geburtstage gesammelt wurden, an Dr. h.c. Fritz Pleitgen und Gerd Nettekoven von der Deutschen Krebshilfe.
Grund zur Freude: Karin und Paul Gauselmann übergeben einen Scheck über 160 000 Euro, die anlässlich ihrer runden Geburtstage gesammelt wurden, an Dr. h.c. Fritz Pleitgen und Gerd Nettekoven von der Deutschen Krebshilfe. Foto: Arndt Hoppe

Der Präsidenten der Deutschen Krebshilfe, Dr. Fritz Pleitgen und Hauptgeschäftsführer Gerd Nettekoven hatten extra den Weg nach Espelkamp auf sich genommen, um den erfreulichen Betrag für die gute Sache entgegenzunehmen.

»Auch aus persönlicher Betroffenheit«, sagten Paul und Karin Gauselmann anlässlich der Scheckübergabe auf Schloss Benkhausen, »hat die Förderung der Deutschen Krebshilfe für uns immer einen besonderen Stellenwert gehabt. Wir dürfen uns alle glücklich schätzen, dass mit Hilfe der Forschung immer wieder neue Therapien möglich werden.«

»Spenden statt Präsente«

Zur großen Freude beider Jubilare beteiligten sich zusammen mehr als 400 Gäste der beiden Geburtstagsfeiern von Paul im August vergangenen Jahres und von Karin Gauselmann am 2. April dieses Jahres auf Schloss Benkhausen an der privaten Aktion »Spenden statt Präsente«. Insgesamt kam dabei ein Betrag von 148 000 Euro zusammen. Das Unternehmerehepaar rundete angesichts der jeweils 80 Jahre auf »2 mal 80 Tausend Euro« auf, so dass am Ende die Summe von 160 000 Euro an die Krebshilfe gehen konnte.

Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, dankte dem Ehepaar Gauselmann für die großartige Idee und versicherte, dass diese großzügige Unterstützung unmittelbar dafür eingesetzt werde, Krebspatienten die bestmögliche Behandlung und Versorgung zukommen zu lassen. Fritz Pleitgen, der viele Jahre seiner Jugend im nahe gelegenen Bünde verbrachte, freute sich, bei dieser Gelegenheit mal wieder in die Region zu kommen. »Espelkamp hat sich seit dem sehr verändert«, sagte er.

»Diese Zuwendung ist für unsere Arbeit zur stetigen Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen von großer Bedeutung. Denn die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen«, machte der Vorstandsvorsitzende Nettekoven deutlich. Nettekoven: »Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass Ihrem guten Beispiel viele andere Menschen folgen werden.«

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