Hat der Unternehmer Vertragspartner zu »illegalen Maßnahmen« angestiftet? Vorwürfe gegen Gauselmann

Espelkamp/Hamburg (WB). Der Espelkamper Unternehmer Paul Gauselmann (80) will juristisch gegen einen früheren Geschäftspartner vorgehen. Dabei geht es um den illegalen und nach Angaben von Unternehmens-Pressesprecher Mario Hoffmeister »möglicherweise manipulierten« Mitschnitt eines Gesprächs.

Von Bernhard Hertlein
Foto: Oliver Schwabe

Das Hamburger Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von Ermittlungen der Gelsenkirchener Polizei gegen den türkischstämmigen Ali T. wegen banden- und gewerbsmäßigem Computerbetrugs. Er habe jahrelang mit den Herstellern von Spielautomaten gute Geschäfte gemacht und mindestens zehn Millionen Euro kassiert. »Der zu erwartende Prozess gegen Ali T. verspricht tiefe Einblicke in eine dubiose Zockerwelt«, schreibt der »Spiegel« etwas nebulös.

Hintergrund der Vorwürfe, die speziell Gauselmann betreffen, ist laut »Spiegel« der Mitschnitt eines Gesprächs von Ali T. aus dem Jahr 2007. Darin soll der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter der Gauselmann-Gruppe den Geschäftspartner aufgefordert haben, die Software in Spielgeräten des österreichischen Konkurrenten Novomatic zu manipulieren.

Lesen Sie mehr dazu in der Montagsausgabe des Westfalen-Blattes.

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