Espelkamper Unternehmen kauft Drittel der Fläche Meyer-Wagenfeld zieht auf das Krause-Gelände

Espelkamp (WB). Das Espelkamper Medienunternehmen Meyer-Wagenfeld hat etwa ein Drittel des ehemaligen Krause-Geländes an der Beuthener Straße erworben und will dort hinziehen.

Von Arndt Hoppe
Am östlichen Ende des ehemaligen Krause-Geländes an der Beuthener Straße hat die Firma Meyer-Wagenfeld eine 8000 Quadratmeter große Fläche erworben und will dort neu bauen.
Am östlichen Ende des ehemaligen Krause-Geländes an der Beuthener Straße hat die Firma Meyer-Wagenfeld eine 8000 Quadratmeter große Fläche erworben und will dort neu bauen.

»Der Vertrag ist jetzt unterzeichnet«, erklärte gestern Günter Segelhorst vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr bei der Stadtverwaltung. Das Grundstück gilt als eines der Filet-Stücke im Besitz der Stadt Espelkamp.

»Wir werden von unserem jetzigen Standort an der Königsberger Straße wegziehen und ein neues Zuhause an der Beuthener Straße einrichten«, erklärte Martin Meyer, Geschäftsführer von Meyer Wagenfeld, auf Anfrage der ESPELKAMPER ZEITUNG. Das erworbene Teilstück des dortigen Areals habe eine Fläche von etwa 8000 Quadratmetern. »Wir fangen im Januar mit den Planungen für den neuen Unternehmenssitz an«, sagte der Unternehmer, konnte aber bislang nur so viel sagen, dass das neue Gebäude etwa größer werden soll als der aktuelle Firmensitz. »Zurzeit beschäftigen wir 55 Mitarbeiter. Im neuen Firmengebäude soll Platz für etwa 70 bis 80 Mitarbeiter sein.«

Das Unternehmen Meyer-Wagenfeld ist ein Spezialist für das Marketing von Arztpraxen. Seit mehr als 80 Jahren (zunächst in Wagenfeld, seit 1970 in Espelkamp) steht Meyer-Wagenfeld niedergelassenen Ärzten mit Praxisdrucksachen zur Seite. Beginnend mit Standardformularen für den Praxisalltag und entwickelte das Unternehmen auf die Branche ausgerichtete Marketingkonzepte. Dazu zählen heute unter anderem auch Praxis-Homepages und Wartezimmer-TV. Mittlerweile betreut Meyer-Wagenfeld nach eigenen Angaben mehr als 40000 Arztpraxen in ganz Deutschland und kann auf über 600 online geschaltete Websites verweisen.

Zum Umfang der Investition äußerte sich Martin Meyer noch nicht. Zufrieden zeigte er sich mit der Zusammenarbeit mit der Stadt. »Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sich die Stadt stark dafür einsetzt, dass die hiesige Wirtschaft hier ein vernünftiges Zuhause hat und sich entwickeln kann«, sagte er.

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