Etwa 2500 Menschen feiern im Sielpark, auf der Rehmer Insel und in der Innenstadt Vatertag bleibt weitgehend friedlich

Bad Oeynhausen (WB). Die Besucher rund um die Saline im Sielpark haben den Vatertag langsam angehen lassen. Die meisten trafen sich um die Mittagszeit dort. Am Nachmittag zählte die Polizei vier Platzverweise und eine Person, die sie vorsorglich in Gewahrsam nahm.

Von Frank Dominik Lemke
Freunde von der Lohe haben einen Trabi 601 zum Spaßmobil umgebaut. Beim Vatertag ziehen sie in den Sielpark, um mit lauter Musik zu feiern. Im Bild sind (vorne, von links): Lars Dittmar, Marvin Sokolis, Marvin Fischer, Karina Maslov und Piet Schäffer
Freunde von der Lohe haben einen Trabi 601 zum Spaßmobil umgebaut. Beim Vatertag ziehen sie in den Sielpark, um mit lauter Musik zu feiern. Im Bild sind (vorne, von links): Lars Dittmar, Marvin Sokolis, Marvin Fischer, Karina Maslov und Piet Schäffer Foto: Frank Dominik Lemke

Gäste strömen erst gegen Mittag auf das Festgelände

»Das ist im Vergleich zu den Vorjahren überschaubar«, sagte Einsatzleiter Mathias Schmidt. Insgesamt sei der Vatertag bis 16 Uhr sehr friedlich verlaufen. Ungewöhnlich sei das späte Eintreffen der Besucher auf dem Festgelände gewesen. Die ersten Gäste kamen gegen 11 Uhr. Großer Andrang zeichnete sich erst von 13 Uhr an ab.

Trotz schlechter Wetterprognose seien an der Saline etwa 1900 Besucher gewesen. Am »New Orleans« im Stadtzentrum feierten etwa 400 Menschen mit der Rio-Band. Der Verein Rot-Weiss Rehme hatte seine Party auf der Rehmer Insel in Absprache mit der Stadt und der Polizei im Vorfeld bereits abgesagt. Dennoch kamen auf der Rehmer Insel etwa 200 Feiernde mit Bollerwagen, Musik und Getränken zusammen, um an der Weser zu feiern.

Polizei zeigt Präsenz mit starken Sondereinsatzkräften

Die Polizei war mit starken Sondereinsatzkräften an allen Standorten präsent. Sie kontrollierte Rucksäcke und Taschen Minderjähriger, um die Jugendlichen vor hochprozentigem Alkohol zu schützen. »Die Erfahrung hat gezeigt, dass alleine unsere Präsenz mögliche Straftaten verhindert, die oft aus einer alkoholisierten Laune heraus entstehen«, sagte Mathias Schmidt.

Die Rettungskräfte der Johanniter freuten sich ebenfalls über die großteils friedlich feiernden Besucher. Bis 16 Uhr hatten sie sechs Patienten, um die sie sich kümmern mussten. Einer wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. »Vergangenes Jahr hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt deutlich mehr zu tun«, sagte der Einsatzleiter der Johanniter, Guido Schanz.

Lob für den Dienst der Johanniter

Viele Besucher wussten den Schutz durch die Polizei und die Hilfe der Johannitern zu schätzen: »Ich fühle mich dadurch sicher. Oft nehmen wir deren Einsatz einfach so hin, ohne deren Arbeit richtig wertzuschätzen. Die Polizei und die Johanniter passen auf uns auf, damit wir hier Spaß haben können«, sagte Danny Schlingmann. Der 37-jährige Vater feierte mit Freunden.

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