Verlegung des Schweinebrunnens in Bad Oeynhausen möglicherweise hinfällig Neues Pflaster für die Innenstadt

Bad Oeynhausen  (WB/mcs). In die Pläne für die Neugestaltung von Teilen der Fußgängerzone kommt Bewegung. Möglicherweise ist die zunächst angedachte – und vielfach kritisierte – Verlegung des Schweinebrunnens schon bald vom Tisch.

Auf zwei Musterflächen an der Deutschen Bank sind Proben des favorisierten Pflasters zu sehen.
Auf zwei Musterflächen an der Deutschen Bank sind Proben des favorisierten Pflasters zu sehen. Foto: Malte Samtenschnieder

»Derzeit gibt es den Versuch, eine Lösung zu finden, die den Bedenken gegen die Verlegung Rechnung trägt«, sagte Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich im Gespräch mit dieser Zeitung. In den vergangenen Wochen habe sich herausgestellt, dass ein unter dem städtischen Wahrzeichen verlaufender Revisionsschacht möglicherweise auch erneuert werden könne, ohne den Brunnen zu verlegen. Volker Müller-Ulrich: »Eine abschließende Klärung steht aber noch aus.«

Unabhängig davon sind derzeit auf dem Platz vor der Deutschen Bank zwei zwei mal drei Meter große Musterflächen angelegt, die einen Eindruck von dem für die Fußgängerzone in Frage kommenden Betonsteinpflaster vermitteln sollen. »Die Musterflächen wurden von der Firma Klostermann aus Coesfeld und der Firma Vogt aus Porta Westfalica bestückt«, sagte Volker Müller-Ulrich. Falls die Zeit reiche, werde die Firma Lusit aus Papenburg noch eine dritte Musterfläche ergänzen.

Öffentliche Präsentation am Donnerstag, 15. Februar, um 16 Uhr

Möglicherweise bleibt der Schweinebrunnen an Ort und Stelle. Foto: Malte Samtenschnieder

Denn am Donnerstag, 15. Februar, um 16 Uhr wird ein Vertreter des Planungsbüros »WES – Landschaftsarchitektur Hamburg« an den bis dahin vorhandenen Musterflächen Fragen rund um die geplante Pflasterung beantworten.

Das Grundkonzept ist für alle drei Bauabschnitte der mit 1,1 Millionen Euro veranschlagten Baumaßnahme aus dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept »Mindener Straße – Nordbahn – Innenstadt« gleich: Ein hellgrauer Mittelbereich wird von zwei dunkelgrauen Randbereichen gerahmt. Die dunkelgrauen Bereiche sind dazu gedacht, vor den Geschäften herzulaufen. Die hellgrauen Bereiche sind für den Lieferverkehr oder auch für Rettungsfahrzeuge geeignet.

Die Bauarbeiten für die Neugestaltung von Teilen der Fußgängerzone sollen in einem ersten Abschnitt in der Viktoriastraße beginnen. Weitere Bauabschnitte umfassen die südliche Klosterstraße sowie Teile der Portastraße und der Paul-Baehr-Straße. Über die Ausführungsplanung für den ersten Bauabschnitt und den gewählten Pflasterbelag soll der Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag, 20. März, entscheiden.

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