Leiter des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Bad Oeynhausen geht in Pension Viel Beifall für Klaus Keßler

Bad Oeynhausen  (WB). Mit einer von Dankbarkeit und Respekt geprägten Feierstunde hat sich die Schulgemeinde des Immanuel-Kant-Gymnasiums am Dienstag von Direktor Klaus Keßler verabschiedet. Gleichzeitig wurde sein bisheriger Stellvertreter Dr. Tom van de Loo als Nachfolger begrüßt.

Von Malte Samtenschnieder
Zum Ende der Abschiedsfeier ist Klaus Keßler, scheidender Direktor des Immanuel-Kant-Gymnasiums, vom lang anhaltenden Beifall der Gäste sichtlich gerührt.
Zum Ende der Abschiedsfeier ist Klaus Keßler, scheidender Direktor des Immanuel-Kant-Gymnasiums, vom lang anhaltenden Beifall der Gäste sichtlich gerührt. Foto: Malte Samtenschnieder

Als erster Redner trat Tom van de Loo ans Rednerpult. Er nutzte die Begrüßung, um Klaus Keßler für die langjährige enge Zusammenarbeit zu danken. Als zwei »markante Eigenschaften« seines Vorgängers hob der künftige Direktor des Immanuel-Kant-Gymnasiums dessen »Professionalität beim Leitungshandeln« und dessen »Empathie in der Gesprächsführung« hervor. Besonders die zweite Eigenschaft schätze er persönlich sehr. »Bei Klaus Keßler findet jeder für sein Anliegen Gehör«, sagte Tom van de Loo.

Aus der Sicht des Schulträgers würdigte Bürgermeister Achim Wilmsmeier den scheidenden Direktor des Immanuel-Kant-Gymnasiums als »verlässlichen Partner«. In den vergangenen zehneinhalb Jahren habe Klaus Keßler wiederholt einen Sinn für »pragmatische Lösungen« bewiesen. Dass nun Klaus Keßlers bisheriger Stellvertreter die Schulleitung übernehme, gewährleiste zum einen Kontinuität. »Es bietet sich aber sicherlich auch Raum für Neues«, sagte Achim Wilmsmeier.

Auf Augenhöhe mit Eltern und Schülern

Dass Klaus Keßler den Eltern durchweg auf Augenhöhe begegnet sei, hob Schulpflegschaftsvorsitzender Roland Cornelsen hervor. Die Zusammenarbeit sei angenehm gewesen. Der Schülervater: »Es ist Ihnen stets ein Bedürfnis gewesen, die Eltern über alle Belange der Schulentwicklung zu informieren und sie, sofern möglich, daran teilhalben zu lassen.«

Ähnlich äußerte sich Wibke Weißflog. »Sie haben viel für die Schule erreicht«, attestierte die Schülersprecherin Klaus Keßler. Die junge Erwachsene lobte, dass der scheidende Direktor stets ein offenes Ohr für die Belange der Schüler gehabt habe. Zudem sei er immer um Gerechtigkeit bemüht gewesen. Wibke Weißflog: »Sie haben die geltenden Regeln stets für alle gleich angewendet.«

Tom van de Loo übernimmt Schulleitung

Aus »schulaufsichtlicher Per­spektive« blickte Gertrud Pannek, leitende Regierungsschuldirektorin bei der Bezirksregierung in Detmold, auf den beruflichen Werdegang ihres langjährigen Weggefährten Klaus Keßler zurück. Bereits vor seiner Zeit am Immanuel-Kant-Gymnasium habe der Pädagoge mit der Fächerkombination Englisch und Sozialwissenschaften an zwei Bielefelder Gymnasien Einiges bewegt. Schon als junger Lehrer habe er es als seine Mission angesehen, Jugendlichen ein Verständnis von Demokratie zu vermitteln und ihnen durch Bildung Orientierung für ihr weiteres Leben zu geben.

Klaus Keßlers Nachfolger Tom van de Loo gab Gertrud Pannek die Erkenntnis mit auf den Weg, dass »kein Problem zu mächtig und keine Aufgabe unlösbar ist«. Jede Schule lebe von der Gemeinsamkeit aller Mitglieder. »Deshalb geben Sie dem neuen Chef die Chance, ein guter Schulleiter zu sein«, appellierte die leitende Regierungsschuldirektorin.

Klaus Keßler zieht zufriedene Bilanz

Mit einem Dank an alle Beteiligten – insbesondere die Schüler, die ein abwechslungsreiches Musik- und Theaterprogramm auf die Beine gestellt hatten – begann Klaus Keßler seine Abschiedsrede. »Ich glaube, die vergangenen zehneinhalb Jahre sind in der Summe gut gelungen. Für mich haben sie sich jedenfalls gelohnt«, resümierte der scheidende Direktor. Die Anwesenden quittierten dies mit lang anhaltendem Beifall.

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