Stadt investiert insgesamt 227 000 Euro – 30 Fahrradbügel kommen im Januar Neue Taxiumfahrt am Bahnhof ist fertig

Bad Oeynhausen (WB). Nach etwa zweienhalb Monaten Bauzeit ist die neue Taxiumfahrt am Bahnhof fertiggestellt. Auch der Vorplatz hat neue Elemente bekommen. Dazu gehören lange Holzbänke in modernem Design und ein im Boden eingearbeitetes Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderungen. Etwa 227 000 Euro sind derzeit für die gesamten Arbeiten vorgesehen.

Von Rajkumar Mukherjee
Die Umgestaltung des Vorplatzes am Bahnhof Bad Oeynhausen ist abgeschlossen.
Die Umgestaltung des Vorplatzes am Bahnhof Bad Oeynhausen ist abgeschlossen. Foto: Mukherjee

Am Freitagmittag gab Bürgermeister Achim Wilmsmeier zusammen mit Arnold Reeker, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen, die Taxiumfahrt symbolisch frei. Begleitet wurden sie von Gabriele Schmidt aus der Abteilung Stadt- und Verkehrsplanung und dem städtischen Bauleiter Jörg Domeyer.

Auf den Grund für die Umbauarbeiten, die beispielsweise auch 30 neue Fahrradabstellplätze an zwei zentralen Stellen des Platzes vorsehen, verwies Achim Wilmsmeier. »Wir mussten hier dringend etwas tun. Es gab immer Beschwerden über wild abgestellte Fahrräder«, teilte er mit.

Die Fahrräder stehen bislang vor allem an der Rollstuhlrampe und verengen den Durchgang. Die beiden Fahrrad-Abstellbereiche sind auf dem Platz am Aufgang zur Klosterstraße sowie an der Taxiumfahrt vorbereitet. Die Bügel sollen Mitte Januar geliefert werden. »Sie sind beidseitig nutzbar, es können also 60 Räder abgestellt werden«, sagte Gabriele Schmidt.

Elemente im Boden helfen Menschen mit Sehbehinderungen

Auch habe es auf dem Vorplatz mitunter Konflikte zwischen Fußgängern und Taxifahrern gegeben. Bisher konnten Taxifahrer den Vorplatz als Durchfahrtsmöglichkeit zwischen der Straße Am Nordbahnhof und Herforder Straße nutzen. Dies ist nun nicht mehr möglich, weil Poller am neuen Taxi-Kreisverkehr in den Boden eingelassen wurden. »Der Raum für Fußgänger und Taxifahrer ist deutlich voneinander getrennt«, teilte Arnold Reeker mit.

Ein weiteres wichtiges Elemente betrifft die Barrierefreiheit innerhalb der Innenstadt. Mit dem Umbau wurden sogenannte taktile Elemente in den Boden des Vorplatzes eingelassen. Die Steine, die entweder Rillen haben oder auf denen Punkte aufgesetzt sind, sollen Menschen mit Sehbehinderungen den Weg vom Bahnhof in Richtung Fußgängerzone weisen. Die hellen, taktilen Elemente können mit einem Stock abgetastet werden und sind auch bei eingeschränktem Sehvermögen sichtbar.

Zudem seien bislang die Informationstafeln schlecht platziert gewesen. Sie stehen nun in dem Karree auf dem Vorplatz. Dort finden sich auch zwei lange Bänke, die den Bereich umrahmen, sowie zwei große Blumenkübel. Informationen zu Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge sowie des Staatsbades werden bald hinzugefügt. Abschließend soll der Platz noch gründlich gereinigt werden.

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