Gewitterschauer trüben Laune bei »Picknick im Park« – weniger Gäste als erwartet Zwischen Regen und Sonne

Bad Oeynhausen (WB). Immer neue Gewitterschauer haben die Besucher des »Picknicks im Park« am Sonntag mächtig auf Trab gehalten. Wer sich ohne Regenschirm auf den Weg zur Veranstaltung machte, sollte es früher oder später bereuen.

Von Malte Samtenschnieder
Erst Regen, dann Sonne und schließlich ein Gewitter – die Geduld der Besucher des »Picknicks im Park« wird auf die Probe gestellt. Insgesamt kommen weniger Gäste als erwartet.
Erst Regen, dann Sonne und schließlich ein Gewitter – die Geduld der Besucher des »Picknicks im Park« wird auf die Probe gestellt. Insgesamt kommen weniger Gäste als erwartet. Foto: Malte Samtenschnieder

»Natürlich wussten wir aus dem Wetterbericht, dass für Sonntag Gewitter angekündigt sind – wir hatten aber nicht damit gerechnet, dass sie sich über den ganzen Tag hinziehen«, sagte Staatsbad-Geschäftsführer Peter Adler dieser Zeitung. Die Unterstützung der an der Gestaltung des Programms beteiligten Gruppen und Vereine sei trotz der Wetterkapriolen vorbildlich gewesen. Abgesagt habe niemand. Peter Adler: »Wir haben jedoch einige Auftritte ins Trockene verlegt.« Bei den Künstlern sei speziell die überdachte Fläche vor der Wandelhalle beliebt gewesen.

Nach einer durch den Regen bedingten Verzögerung zeigte das Augenblick-Theater aus Herford zu Beginn des »Picknicks im Park« das Stück »Blaues Gold«. Ohne Worte, dafür mit aufwändig gestalteten Masken und zu den Klängen eingängiger Musik, erschufen die Künstler ihre ganz eigene Welt. Dabei konnten sie auch auf Unterstützung aus Bad Oeynhausen zählen: Als fabelhafte Wasserwesen standen Jungen und Mädchen aus der Kindertagesstätte Luftikus mit den Darstellern auf der Bühne.

Doch damit nicht genug. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgten unter anderem Solisten des Staatsbadorchesters mit Klassik- und Swingmelodien sowie die EPBA-Gruppe mit westafrikanischen Rhythmen. Mitreißende Tanzchoreografien zeigten »The Wa Bo Dance Kids«, Einblicke in die Probenarbeit gewährte die Formation »V 2 Hip Hop« der TG Werste und einen irischen Tanz studierte Katja Heiniger von der Tanzschule Iris Witte mit interessierten Picknick-Gästen ein.

»Natürlich wären die Besucherzahlen besser gewesen, wenn wir durchgängig Sonnenschein gehabt hätten«, sagte Peter Adler. Das sei jedoch das Risiko bei jeder Freiluft-Veranstaltung und kein Grund das gesamte Konzept in Frage zu stellen. Der Staatsbad-Geschäftsführer: »Im Moment gehe ich davonaus, dass es auch 2016 ein ›Picknick im Park‹ geben wird.«

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