Bis zur Eröffnung des Landschaftsparks am 25. April sind noch einige Reparaturen notwendig Aqua-Magica-Saison beginnt in Kürze

Bad Oeynhausen (WB). In knapp zwei Wochen – am Samstag, 25. April – wird das Gelände der Aqua Magica wieder zur Sommersaison eröffnet. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun, um den Landschaftspark für die Besucher entsprechend herzurichten und die technischen Anlagen in Gang zu bringen. 

Von Sonja Gruhn
Viel wird in diesem Jahr auf der Fläche nicht passieren, auf der bis vor einigen Wochen noch der Ziegeleischornstein – das Wahrzeichen der Aqua Magica – gestanden hat. Derzeit wird der Lusga-Brunnen repariert. Die Fläche wird dann noch eingeebnet, bevor Rasen gesät werden kann.
Viel wird in diesem Jahr auf der Fläche nicht passieren, auf der bis vor einigen Wochen noch der Ziegeleischornstein – das Wahrzeichen der Aqua Magica – gestanden hat. Derzeit wird der Lusga-Brunnen repariert. Die Fläche wird dann noch eingeebnet, bevor Rasen gesät werden kann. Foto: Malte Samtenschnieder

Dort, wo im Februar das Wahrzeichen der Aqua Magica – der alte Ziegeleischornstein – abgerissen worden war, kann noch nicht sehr viel passieren. »Das Abrissunternehmen muss die Fläche einebnen, bevor der Rasen ausgesät werden kann. Voraussichtlich wird der Bereich dann 2016 gestaltet. Aber das wird erst noch in der Gesellschafterversammlung besprochen«, sagt Georg Busse, Geschäftsführer der Aqua Magica GmbH.

»Der Erdboden muss sich erst setzen«, fügt Thomas Jöstingmeier von den Wirtschaftsbetrieben Löhne (WBL), der für die Unterhaltung der Grünflächen zuständig ist, hinzu. Zu Pfingsten werde die Fläche dann wohl grün sein. Derzeit müssen Reparaturarbeiten an dem ebenfalls dort befindlichen Lusga-Brunnen, der beim Abbruch des Schornsteins einen leichten Schaden davon getragen hat, erledigt werden.

»Die Metallkonstruktion vom Untergestell und ein paar Rohre haben leider etwas abbekommen. In Absprache mit der Abbruchfirma repariert unser Landschaftsgärtner die Schäden derzeit«, sagt Jöstingmeier. Zur Eröffnung werde der Brunnen wieder sprudeln.

Am Wasserkrater funktioniert eine der zwei großen Lüftungsanlagen momentan nicht. Grund dafür sei ein kleiner Wasserschaden, sagt der WBL-Mitarbeiter. »Ein Frequenzumwandler sowie ein Papierfilter sind kaputt und müssen ausgetauscht werden. Die Teile dafür sind schon bestellt.« Die Lüftungsanlagen seien wichtig, da der Krater unterhalb des Erdniveaus liege und der Sauerstoff für die Besucher sonst knapp werden könnte. »Nach dem Austausch muss die Anlage angefahren werden. Dann wird sich zeigen, ob sie funktioniert.«

Etwas Sorgen bereiten die Sprühschirme. »Wir hatten einen Wassereinbruch im Technikraum, der noch nicht behoben ist«, sagt Georg Busse. Die Reparaturarbeiten könnten noch etwas dauern. Momentan werden die undichten Stellen verschlossen. »Danach muss der Raum trocknen und belüftet werden«, sagt Thomas Jöstingmeier. Die Technik dort sei komplett »abgesoffen«. Ursache dafür sei wohl normaler Verschleiß der Mauerdurchführung eines Rohres gewesen, das dadurch undicht geworden ist.

»Das Wasser von den Sprühschirmen wird in einem Bassin aufgefangen. Dieses Wasser ist durch die undichte Stelle in den Technikraum gelaufen«, erläutert Jöstingmeier. Erst nach der Trocknung werde man feststellen können, inwieweit die Steuerung der Sprühschirme lädiert sei, und ob sie repariert werden könne, sagt Busse.

Als Nächstes stehe noch die Prüfung der Brücken auf dem Gelände auf der Agenda. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen, damit auch dort für die Besucher die Sicherheit gewährleistet ist.

»Wir haben zudem noch Sturmschäden beseitigt und legen jetzt mit den Grünpflegearbeiten los«, sagt Jöstingmeier. Einige Blumenkästen vor allem im Eingangsbereich des Landschaftsparkes seien bereits mit Frühlingsblumen bepflanzt worden. Um das Spiegellabyrinth und den Ideengarten kümmere sich der Förderverein. »Die Mitglieder sind sehr aktiv und unterstützen uns gut. Dafür sind wir wirklich dankbar«, sagt Georg Busse.

Über die Osterfeiertage sei das ehemalige Café Sonnendeck, das seit einigen Wochen eine neue Betreiberin hat und nun »Herold's Café« heißt, sehr gut besucht gewesen. »Ich hatte den Eindruck, dass es sehr gut angenommen wird.«

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