Ex-Gesundheitsminister Laumann kritisiert möglichen Verkauf des Herzzentrums Klinik wird zum Spielball der Politik

Bad Oeynhausen (WB). Zehn Millionen Euro Gewinn pro Jahr, etwa 60 Millionen Euro Rücklagen: Das NRW-Herzzentrum in Bad Oeynhausen steht so blendend da, dass Politiker von SPD und Grünen jetzt versucht sind, durch einen Verkauf Geld in die leere Landeskasse zu bekommen.

Das Herz- und Diabeteszentrum ist mit 37 000 Patienten pro Jahr (davon 15 000 stationär) die größte Klinik ihrer Art in Europa.
Das Herz- und Diabeteszentrum ist mit 37 000 Patienten pro Jahr (davon 15 000 stationär) die größte Klinik ihrer Art in Europa.

Das von NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans (SPD) geführte so genannte Effizienzteam der Landesregierung besteht aus neun Sozialdemokraten und Grünen. Drei Jahre suchte es nach Einnahmemöglichkeiten. Am Donnerstag legte es seinen Bericht vor. Darin heißt es unter anderem, bei vier Landesbeteiligungen solle »die Veräußerungsfähigkeit einer tiefergehenden Untersuchung« unterzogen werden. Darunter ist auch die Krankenhausbetriebsgesellschaft Bad Oeynhausen mbH, die das Herz- und Diabeteszentrum betreibt.

Mehr zu dem Thema und den Reaktionen aus Bad Oeynhausen lesen Sie in der Wochenendausgabe des Westfalen-Blattes.

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