Möglicher Bürgemeisterkandidat sieht sich in seiner Entscheidung bestätigt Viel Zuspruch für Stefan Ott

Bad Oeynhausen (WB). Mit den ersten Reaktionen auf seine mögliche Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl 2015 in Bad Oeynhausen ist Stefan Ott sehr zufrieden. Zahlreiche Anrufe und E-Mails gingen am Wochenende bei ihm ein. »Dass ich es lassen soll, hat mir keiner geschrieben«, sagte der 48-Jährige am Sonntag dem WESTFALEN-BLATT.

Von Malte Samtenschnieder
Stefan Ott will nach der Bürgermeisterwahl am 13. September als neuer Hausherr im Rathaus I einziehen. Die erste Resonanz auf seine mögliche Kandidatur bewertet der 48-Jährige als positiv.
Stefan Ott will nach der Bürgermeisterwahl am 13. September als neuer Hausherr im Rathaus I einziehen. Die erste Resonanz auf seine mögliche Kandidatur bewertet der 48-Jährige als positiv. Foto: Malte Samtenschnieder

Wie berichtet, denkt Stefan Ott darüber nach, bei der Bürgermeisterwahl am 13. September als parteiunabhängiger Kandidat anzutreten. Bis April will er die benötigten 220 Unterstützungsunterschriften sammeln und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Die erste Resonanz auf seine Pläne empfindet der Rechtsanwalt als positiv. »Gemeldet haben sich neben Mandanten, Freunden, Mitstreitern aus den Vereinen, in denen ich tätig bin, und ehemaligen Klassenkameraden, von denen ich gar nicht wusste, dass sie noch in Bad Oeynhausen leben, auch Menschen, die ich nicht persönlich kenne«, betonte Stefan Ott.

Stefan Ott

Die Kommentare seien durchweg als Ermutigung zu verstehen. Dass Stefan Ott als Parteiunabhängiger ins Rennen gehen will, sei für einige ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. In einem Kommentar, der den 48-Jährigen erreicht hat, heißt es beispielsweise: »Ihr Interesse, als parteiunabhängiger Kandidat anzutreten, finde ich sehr gut. Ich bin Mitglied in einem Verein und gehe davon aus, dass Sie von allen unterstützt werden. Parteiunabhängig ist für mich sehr wichtig.«

In einer ersten exklusiven Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung hatte Volker Brand, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt Bad Oeynhausen, die Erfolgschancen seines ehemaligen Parteifreundes Stefan Ott dagegen am Freitag als gering bewertet. Nachdem die Grünen-Fraktion Anfang 2014 kein Interesse an einer Kandidatur Stefan Otts bei der Bürgermeisterwahl 2015 bekundet hatte, war der 48-Jährige aus der Partei ausgetreten. Von einer Bürgermeisterkandidatur nur um der Kandidatur Willen halte er wenig, hatte Volker Brand am Freitag erklärt. Dafür sei der damit verbundene Aufwand zu groß.

Von derartiger Kritik lässt sich Stefan Ott nicht beeindrucken. »Ich habe mich über die bisherigen Reaktionen, die mich erreicht haben, sehr gefreut und hoffe, dass es mir gelingen wird, die Menschen in Bad Oeynhausen zu motivieren, die von der Parteipolitik nicht mehr erreicht werden, deren Mitwirken für das Gemeinwohl aber von entscheidender Bedeutung ist«, so der Anwalt.  

Wer Stefan Ott kontaktieren möchte, meldet sich unter Telefon 05731/8420248 oder per E-Mail an info@st-ott.de.

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