Handball-Kreispokal der Frauen: VfL Schlangen unterliegt 21:23 Fünf-Tore-Vorsprung reicht nicht

Schlangen (WB). Die Handballerinnen des VfL Schlangen haben das Kreispokal-Endspiel gegen TSV Hillentrup mit 21:23 verloren. Nachdem sie 42 Minuten geführt hatten, ging es beim Stand von 19:19 in die Verlängerung. Hier behielt der TSV die Nerven und gewann.

Von Sonja Möller
Im Halbfinale hat Lena Penke (mit Ball) für den VfL Schlangen drei Tore zum souveränen 36:21-Sieg gegen HB Bad Salzuflen beigesteuert. Im Finale gegen Hillentrup unterlagen die Schlängerinnen in der Verlängerung 21:23.
Im Halbfinale hat Lena Penke (mit Ball) für den VfL Schlangen drei Tore zum souveränen 36:21-Sieg gegen HB Bad Salzuflen beigesteuert. Im Finale gegen Hillentrup unterlagen die Schlängerinnen in der Verlängerung 21:23. Foto: Sonja Möller

Kreispokal-Finale der Frauen: TSV Hillentrup – VfL Schlangen 23:21 (8:11). Hillentrup entwickelt sich zum Angstgegner: Bereits in der Liga haben die Schlängerinnen gegen den TSV einen Sieg vergeben. Auch im Finale des Kreispokals war das Team von Trainerin Anja Kracht unterlegen. Dabei startete der VfL optimal und nahm den Schwung vom Halbfinale mit ins Endspiel im Leopoldinum. Nadine Weise mit zwei Treffern und Luisa Pucker brachten den VfL 3:0 in Führung (4.). Anna Pucker und abermals Nadine Weise, die insgesamt fünf Treffer beisteuerte, erhöhten auf 5:1 (6.). Zwar kam Hillentrup wieder auf 3:5 heran, kassierte aber eine Zeitstrafe. Lena Bleibaum traf per Siebenmeter zum 7:3 (15.).

Nach einer Auszeit bekam Melanie Schlüter eine Zeitstrafe, doch die Schlängerinnen schafften es, den Abstand währenddessen gleich zu halten. Nach 21. Minuten hatten sie sich einen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet (10:5). Alles lief eigentlich für Schlangen. Kurz vor der Pause bekam Nadine Weise eine Zeitstrafe und Lena Bleibaum verwarf einen Siebenmeter. Trotzdem stand die Drei-Tore-Führung zu Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel blieb Hillentrup hartnäckig dran. Nach 40 Minuten war der Gegner plötzlich bis auf ein Tor da (12:13) und glich in Überzahl zum 14:14 aus (42.). Drei Minuten später holte sich der TSV dann erstmals die Führung (15:14). In dieser Phase verwarf Schlangen einen Siebenmeter, erkämpfte sich aber die Führung mit Toren der Pucker-Schwestern zurück. Bei der Schlusssirene stand es 19:19. In der Verlängerung setzte sich Hillentrup mit 23:21 durch. VfL: Niedertopp, Strohdiek – Featherstone, A. Pucker 3, Ellerbrok 2, N. Weise 5/1, J. Weise, Schlüter, Penke 1, Bleibaum 4, Bannenberg, L. Pucker 6/1, Lange, Goehrke.

Kreispokal-Halbfinale der Frauen: VfL Schlangen – HB Bad Salzuflen II 36:21 (20:9). Das Halbfinale haben die Handballerinnen des VfL bereits am Samstag souverän für sich entschieden. Im Leopoldinum in Detmold ließen sie dem Gegner Handball Bad Salzuflen II keine Chance. Bereits in der ersten Halbzeit führte der Bezirksligist mit 20:9. Gecoacht wurde das Team hierbei von Nils Klöpping, der Trainerin Anja Kracht an der Seitenlinie vertrat.

Die Schlängerinnen legten mit 4:0, 5:1 und 9:2 souverän los. Beim Stand von 10:3 nahm Salzuflen eine Auszeit und schwor sich nochmal ein. Danach kam der Gegner bis auf vier Tore heran (10:6, 19.). Nach der Pause traf Lena Penke zweimal sehenswert vom Kreis. Auch die Pucker-Schwestern waren kaum zu halten und warfen zusammen 16 Tore.

Das zweite Halbfinale entschied Bezirksligist TuS Hillentrup mit 25:16 gegen HSG Paderborn-Elsen. VfL: Niedertopp, Strohdiek – Kallenbach 5, Featherstone, A. Pucker 9, Ellerbrok 1, N. Weise 4/1, J. Weise 2, Schlüter 3, Penke 3, Bleibaum 2/1, L. Pucker 7, Lange, Goehrke.

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