Typisierungsaktion der Stefan-Morsch-Stiftung im Bürgerhaus Eltern spenden, Kinder basteln

Schlangen (WB/kw). Es gibt immer wieder Situationen, in denen Menschen auf das Blut eines anderen Menschen angewiesen sind. Allein in Deutschland werden nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes pro Tag 15.000 Blutspenden benötigt. 123 Schlänger haben vor Kurzem ihr Blut im Bürgerhaus gespendet.

Während die Eltern im Bürgerhaus ihr Blut spendeten, hatten (hinten von links) Lara Thonemann, Jarne Thonemann und Mona Hüwelhans Spaß beim Bastelangebot des JRK, das Friederike Fach (vorne links) und Oliver Swain betreuten.
Während die Eltern im Bürgerhaus ihr Blut spendeten, hatten (hinten von links) Lara Thonemann, Jarne Thonemann und Mona Hüwelhans Spaß beim Bastelangebot des JRK, das Friederike Fach (vorne links) und Oliver Swain betreuten. Foto: Katja Wulfkuhle

Der DRK-Blutspende-Dienst aus Münster wurde von 18 Helfern des DRK Schlangen unterstützt. Mit dabei waren auch zwei Jugendrotkreuzler, die das Spiel und Kreativangebot betreut haben. Dies kam bei vielen Kindern gut an und sorgte für eine willkommene Abwechslung.

Ebenfalls bei den Spendern gerne gesehen waren die selbst zubereiteten Speisen wie Spargelröllchen, Gulaschsuppe und Kartoffelsalat. Dafür bekam das DRK-Team viel Lob.

Ebenfalls vertreten war die Stefan-Morsch-Stiftung, deren Sitz im rheinland-pfälzischen Birkenfeld ist. Die gemeinnützige Stiftung bietet seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke und ist nach eigenen Angaben die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Im Bürgerhaus in Schlangen konnten sich die Menschen an diesem Nachmittag ebenfalls typisieren lassen.

Insgesamt ist das DRK-Team mit der Beteiligung der Blutspender zufrieden: »Wir freuen uns sehr, dass uns an diesem Sonntag trotz hochsommerlicher Temperaturen so viele Spender aufgesucht haben. Insgesamt kamen 14 mehr als beim letzten Termin. Die nächste Blutspende ist am 8. Juli«, sagt der Blutspendebeauftragte Burghard Koslowski.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.