Kerrin Wiesener tritt in Jubiläumsfolge der Koch-Doku auf Vox an Perfektes Dinner in Schlangen

Schlangen (WB). Ein fünftägiges Kochabenteuer liegt hinter Kerrin Wiesener: Als Teilnehmerin der beliebten Koch-Doku »Das perfekte Dinner« auf Vox hat die Schlängerin in der Jubiläumsfolge vier Paderbornern ein Drei-Gänge-Menü serviert. Zu sehen ist dies am 19. Januar um 19 Uhr.

Von Rowena Hinzmann
In ihrer Küche in Schlangen hat Kerrin Wiesener ihr Drei-Gänge-Menü für »Das perfekte Dinner« auf Vox zubereitet. Was genau die 40-Jährige ihren Gästen serviert, ist in der 3000. Folge am kommenden Freitag um 19 Uhr bei Vox zu sehen.
In ihrer Küche in Schlangen hat Kerrin Wiesener ihr Drei-Gänge-Menü für »Das perfekte Dinner« auf Vox zubereitet. Was genau die 40-Jährige ihren Gästen serviert, ist in der 3000. Folge am kommenden Freitag um 19 Uhr bei Vox zu sehen. Foto: Rowena Hinzmann

Kerrin Wiesener kocht gerne für Freunde und Familie. Trotzdem brauchte es erst einen kleinen Schubs von einer Freundin, bevor sich die sympathische 40-Jährige beim TV-Sender Vox für »Das perfekte Dinner« bewarb. Die 3000. Folge sollte in Paderborn gedreht werden. Kaum war die Bewerbung abgeschickt, ging alles ganz schnell: Keine 30 Minuten später folgte schon ein kurzes Telefoninterview, dann ein Probecasting in Schlangen – und Kerrin Wiesener erhielt die Zusage.

»Ich habe mich riesig darüber gefreut, denn ich liebe es für Freunde und Bekannte zu kochen und mit ihnen eine gemütliche Zeit zu verbringen«, erzählt die Schlängerin. Ihre Kochkünste sind am kommenden Freitag zu sehen. Gedreht wurde die Jubiläumsfolge übrigens schon Ende November in Kerrin Wieseners eigener Küche.

Drei-Gänge-Menü ist bis zur Ausstrahlung geheim

Was genau die Hobbyköchin ihren Gästen dabei auftischt, ist bis zur Ausstrahlung geheim. Einen kleinen Einblick gibt sie dann aber doch: »Als Vorspeise gab es etwas asiatisch Angehauchtes, die Hauptspeise wurde unter dem Motto ›winterlich-deutsch‹ angerichtet und die Nachspeise war sehr kalorienreich.« Nur der Schmortopfdeckel hat den Abend nicht überstanden. »Nach dem Dinner ist er mir versehentlich herunter gefallen und ich stand plötzlich in einem riesigen Scherbenhaufen«, erzählt sie: »Noch zwei Wochen später habe ich kleine Erinnerungsstücke gefunden.«

An die Drehzeit erinnert sich die gebürtige Nordfriesländerin gerne zurück: »Die Woche und mein Abend an sich waren wirklich toll. Genau das war auch mein Ziel.« Das Produktionsteam hat sie im Vorfeld bei der Wahl des Menüs unterstützt. »Vorgegeben wird vom Sender allerdings gar nichts und auch die Konkurrenten lernt man wirklich erst in der Drehwoche kennen«, berichtet sie.

Stress pur waren für sie hingegen die letzten beiden Wochen vor dem Drehtermin. »Ich bin mit meiner Zeitplanung völlig durcheinander geraten, weshalb zwei Wochen vor den Dreharbeiten noch nichts feststand«, erzählt die Mutter von zwei Kindern lachend. Kurzerhand kreierte sie ein Drei-Gänge-Menü, lud ihre Freunde zum Probe-Dinner ein und schmiss danach das Menü wieder über den Haufen. »Die Hauptspeise klappte hinten und vorne nicht«, sagt sie. Erst zwei Tage vor Drehbeginn stand dann der endgültige Plan: »Ganz nach dem Motto: no risk, noch fun«, scherzt die Schlängerin.

Kameras sind anfangs eine Herausforderung für die Schlängerin

Eine Herausforderung war für sie am Anfang der Umgang mit den Kameras. Zum Beispiel, als sie einen ihrer Kochgegner am Nachmittag vor dem ersten Dinner traf: »Anfangs war es recht seltsam. Man soll sich kennen lernen und unterhalten und wird dabei ständig von einem vierköpfigen Kamerateam beobachtet«, erzählt sie.

Die Anspannung der Wochen zuvor fiel aber ganz schnell von Kerrin Wiesener ab und beim zweiten Treffen nahm sie die Kameras kaum noch wahr. Das änderte sich bei den Essen. »Abends bestand die Kameracrew aus acht Personen, so dass wir immer mindestens 13 Leute im Raum waren. Da wurde es in manchem Wohnzimmer schon schnuckelig eng«, berichtet die professionelle Planerin für exklusive private Anlässe.

Mit ihren Konkurrenten hat sich Kerrin Wiesener übrigens auf Anhieb gut verstanden: »Schon das erste Treffen war total entspannt. Dass ich allerdings mit 40 Jahren das Küken der Gruppe sein würde, damit hatte ich nicht gerechnet.« Auch nach Ende der Dreharbeiten wollen die Kandidaten in Kontakt bleiben. Eine WhatsApp-Gruppe ist bereits gegründet und das erste Treffen in Planung.

Jetzt freut sich Kerrin Wiesener aber erstmal auf die Ausstrahlung des »Perfekten Dinners« vom kommenden Montag an: »Ich bin total aufgeregt, was am Ende im Fernsehen gezeigt wird. Vor allem, wie wir auf dem Bildschirm rüber kommen und wie sich die einzelnen Kontrahenten zu den Dinnern äußern, ist spannend.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.